Mit ‘Suche’ getaggte Beiträge

HAMBURGER bitte heute besonders aufpassen. Anna sucht nette Kontakte in Hamburg. Auch Ihr Anderen seid mit Euren Ideen und Ratschlägen gefragt. Ab heute beginnt die Ideenparty für Anna, die nun selber zu Wort kommen soll.

Liebe Leonie,

ich finde die Ideenparty wirklich toll und würde sie gern auch mal ausprobieren.

Mein Wunsch: ich möchte gern neue Menschen in Hamburg kennenlernen, die zuverlässig UND unternehmungslustig sind

Die Hindernisse: wo lerne ich jemanden kennen – so ab Mitte dreißig und ohne Familie?

Ich arbeite viel, gehe dreimal in der Woche zum Sport und habe keine Zeit für weitere regelmäßige Sachen wie z.B. ein Chor
Ausprobiert habe ich die Klassiker New in Town und Groops. Über NIT habe ich früher nette Leute getroffen, aber auch eine Menge Spinner. Groops ist auf Gruppentreffen ausgelegt, das ist nicht so mein Ding (Deswegen scheiden auch Gruppenreisen aus). Außerdem erlebe ich die meisten Menschen als sehr unverbindlich, man trifft sich selten ein zweites Mal oder so.

VHS habe ich ausprobiert, früher habe ich mich ehrenamtlich engagiert (dafür bleibt die Zeit nicht mehr), einen Teamsport beherrsche ich nicht und ganz wichtig: das Kollegium bietet nichts passendes. Ich bin ein umgänglicher Mensch, schließe aber nicht so schnell Freundschaften und schnacke auch bei Veranstaltungen keine Fremden an.

Herzliche Grüße“

Anna hat uns ihren Wunsch ausführlich beschrieben. Wer von Euch hat Ideen, um Anna ihrem Wunsch ein wenig näher zu bringen. Keine Idee ist dumm. Traut Euch.

 

Hier bereits die erste Antwort, die Anna-Lena bereits gestern hinterlassen hat:

Da ich Montag wieder den ganzen Tag in der Schule bin, lasse ich meinen Tipp heute schon hier.
Herr und Frau Momo sind nette, unternehmungslustige Menschen und wohnen in Hamburg. Vielleicht nimmst du mal mit ihnen Kontakt auf:

Hier der Link zum Momo-Blog:
http://menschlebtnureinmal.wordpress.com/

LG Anna-Lena

Ich wünsche Euch einen angenehmen und ideenreichen Montag. Und falls noch jemand Wünsche haben sollte, schreibt mir offen oder per Mail und die Ideenparty geht weiter.

Der letzte Tag des Jahres 2011 ist angebrochen. Heute Nacht um  Punkt 00.00 Uhr, wenn das Neue Jahr beginnt, läuft meine vor mir selbst abgelegte Verpflichtung (im Jahr 2011 täglich zu bloggen) ab. Eine neue Verpflichtung des täglichen Bloggens für das Jahr 2012 werde ich nicht eingehen. Ich werde im Neuen Jahr so viel bloggen, wie ich möchte, Lust und Zeit habe. Ob das dann 3 mal am Tag oder 3 mal in der Woche sein wird, wird sich weisen. Mein persönlicher Tipp ist, dass es eher mehr als weniger sein wird, da ich im Jahr 2011 einfach gemerkt habe, dass ich sehr viel Freude am Bloggen habe, Euch alle meine Leser nicht mehr missen möchte und vielleicht auch ein wenig süchtig bin.

Seit ich im Januar 2011 mit dem Bloggen begonnen habe, habe ich mir häufig die Frage gestellt, ob ich das Bloggen wohl ein ganzes Jahr lang durchhalten werde. Tatsächlich gab es unterschiedliche Tage. Ab und zu flossen mir die Blogbeiträge nur so aus der Feder. Zu anderen Zeiten, wenn ich mit sehr vielen anderen Dingen befasst war, gestaltete es sich ab und zu durchaus schwerer. Umso mehr freue ich mich heute, dass ich durchgehalten habe. Das ist mir natürlich nicht alleine gelungen, sondern ich weiß sehr gut, dass ich diesen meinen kleinen Erfolg ausschließlich Euch allen, meinen Lesern zu verdanken habe. Ohne Euch hätte ich diesen Blog nicht mal einen Monat schreiben können. Daher ganz großen und lieben Dank an Euch alle.

Fast ein Jahr war ich nun auf der Suche und bin seit einiger Zeit auf Teneriffa gelandet oder gestrandet. Ich habe in diesem Jahr – auch gerade durch Euch – viel gesehen, erlebt und gefunden. Wie ein fließender Fluss ging das Leben weiter und fast ganz nebenbei habe ich mich am Ende zu meinem eigenen größten Staunen selber gefunden. Damit ist die große Suche für mich beendet. Das heißt jedoch nicht, dass das Leben nun zu Ende ist. Es geht weiter, bleibt spannend und macht neugierig auf mehr. Das Suchen im Sinne von „die Dinge heran kommen lassen“, „alles mit interessierter Neugier betrachten“ und „weiter im großen Spiel des Lebens dabei sein“, werde ich nur zu gerne weiter betreiben. Daher wird es diesen Blog auch im Jahr 2012 unter dem  Namen Sucherin geben.

Was werde ich schreiben?

  1. Ich werde unter der Kategorie Reisen weiter über meine Reisen und mein momentanes Leben hier auf Teneriffa berichten.
  2. Auch über meinen Hund, den kleinen verfressenen Labrador, Kater und andere Tiere wird es weiter Geschichten in der Kategorie Tiere geben.
  3. Dann möchte ich eine Kategorie „die Geschichte zum Bild“ einrichten. Hier werde ich Fotos zeigen und vielleicht etwas, das zu dem Bild dazu gehört, erzählen (wie z.B. die Geschichte hinter dem Bild). Gerne würde ich diese Kategorie auch als gemeinsames Projekt laufen lassen und habe mir bereits fachlichen Rat bei Clara eingeholt, da ich bislang keine Ahnung hatte, wie so ein Projekt überhaupt laufen kann/soll/muss. Daher wäre ich sehr glücklich, wenn ich Eure Meinung über so das von mir geplante Projekt vorab erfahren würde. Ich freue mich über jeden Kommentar, Tipp, Hinweis (auch gerne als Mail).
  4. In „das Leben eben“ werde ich weiter berichten, was so um mich passiert, über Glück und Schatten, über was ich stolpere, was ich suche und gefunden habe, Sport, Musik, alles von A bis Z, was das Leben eben zu bieten hat (meine heimliche Auffangkategorie ).
  5. Auch die Kategorie Wishcraft werde ich als Wishcraft, Wünsche und Coaching weiter führen, da ich einfach ein riesiger Fan von der Autorin, Psychologin und Coach Barbara Sher bin. In ihren Büchern, wie z. B. in dem Buch Wishcraft hat sie eindrucksvoll beschrieben, dass jeder Mensch einzigartige Talente in sich trägt. Den Weg zu diesen Talenten weisen uns unsere Wünsche. Folgen wir unseren Wünschen, kommen wir zu dem was wir gerne tun. Was wir gerne tun, werden wir zwangsläufig gut tun und damit nicht nur für uns selber, sondern letztlich der ganzen Welt Gutes tun. Eine Grundaussage ist: Habe den Mut Deiner Intuition und Deinem Herzen zu folgen. In dieser Kategorie möchte ich gerne in den Austausch mit allen Lesern gehen. Wie? Das verrate ich im Neuen Jahr. Für dieses Projekt habe ich eine Vision, die hoffentlich im Jahr 2012 wahr werden kann.

Für einen letzten Tag im Jahr habe ich jetzt fast zu viel geschrieben :-). Nun werde ich mit meinem Mann zusammen diesen unseren vorerst letzten gemeinsamen Tag auf der Insel in vollen Zügen genießen. Denn morgen früh geht leider bereits sein Flieger nach Deutschland zurück. Leider hat mich zwischenzeitlich auch ein kleiner Infekt erwischt und ich schniefe, huste und kämpfe tapfer gegen eine kleine Grippe an. Dennoch werden wir heute Nacht um die Häuser ziehen und uns überraschen lassen, wie so ein spanisches Silvesterfest auf Teneriffa aussehen kann. Auch darüber werde ich sicherlich berichten.

Euch wünsche ich allen einen wunderschönen Tag, eine lange Nacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012. Hoffentlich bis bald.

Nun ist das Jahr 2011 fast herum und ich gehe langsam auf mein einjähriges Blogjubiläum zu. Gibt es noch etwas zu suchen Sucherin? Diese Frage stelle ich mir seit einiger Zeit. Ich habe im Moment das Gefühl, dass ich sehr nahe an dem Punkt, dem Gefühl, dem Zustand (ja was eigentlich?) bin, der meine große Suche beenden wird. Vielleicht habe ich mich zum Ende meines ersten Bloggerjahres selber gefunden?

Ich genieße jeden Tag und empfinde alles, was ich denke und mache als großes Geschenk. Und das was ich mache – das bin einfach nur ich. Keine große Erkenntnis, aber wahr.

Letzte Woche fuhr ich mit dem Wagen einkaufen – ganz banal zu einem Discounter. Ich kaufte ähnlich ein, wie ich es seit Jahren in Deutschland mache. Der einzige Unterschied bestand vielleicht darin, dass ich ein paar Sätze Spanisch sprach und im Winter Sandalen an hatte. Dann setzte ich mich in den Wagen und fuhr nach Hause. Ja, ich nenne es im Moment hier zu Hause. Links von mir ging die Sonne über den Atlantik unter und ich sah Gomera eingetaucht in einem wunderschönen Licht da draußen im Atlantik liegen. Hinter im Wagen lag mein Hund zufrieden ausgestreckt. Ich blickte in den Rückspiegel und sah in einem warmen Licht die von der Abendsonne beschienenen Berge, blauer Himmel und darunter grüne Bananenplantagen. Was für ein Anblick. Durch das geöffnete Fenster wehte der Fahrtwind und die Sonnenstrahlen wärmten auch abends um 18.00 Uhr noch meine Haut.

Ich war einfach nur glücklich und zwar rundherum. Da wusste ich. Ich bin angekommen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Maenam Tempel

Du kannst nicht davon ausgehen, dass dein derzeitiger Wissensstand unverändert bleibt. Eine absolute Wahrheit.

Wahrheit wird im Leben gefunden und nicht ausschliesslich im konzeptionellen Denken.

Sei bereit dein ganzes Leben lang zu lernen und dich der Wirklichkeit in dir selbst und der Welt zu öffnen.

Thich Nhat Hanh

So suche ich wieter nach Wahrheit im Leben und versuche dabei  täglich ein ganz kleines bisschen dazu zu lernen. Ich wünsche allen Lesern einen wahrhaft schönen Tag.

Letzten Sonntag habe ich hier die Wahlen in Spanien mit erlebt und war beeindruckt, wie die Leute in meiner Umgebung mit Händen und Füßen die Wahlereignisse und die Politik diskutierten.

Vor ungefähr einer Woche wurde meine Kurzgeschichte tatsächlich im Radio gebracht. Ich habe sie hier auf Teneriffa das erste Mal mit meiner eigenen Stimme gehört. Das war so ungewohnt, dass ich gar nicht mehr richtig hingehört habe. Es hat mich sehr gefreut, dass die Geschichte wirklich vom Sender übertragen wurde. Ehrlich gesagt, heute würde ich sie bereits ganz anders schreiben. Entwicklung?

Endlich habe ich wieder angefangen, weiter an meinem Buch zu schreiben. In der ersten Zeit bin ich dazu leider nicht gekommen, da ich viel von der Umgebung und der Insel sehen wollte und zumeist unterwegs war.

Wenn ich schreibend an meinem kleinen Tisch in der Miniküche sitze und an den Palmen vorbei über den Atlantik blicke, habe ich das Gefühl, dass ich einen guten Ort gefunden habe. Einfach sein im hier und jetzt.

Einem lieben Geburtstagskind sende ich heute ganz besonders liebe Glückwünsche in die Heimat. Euch allen wünsche ich ein angenehmes Wochenende.

Und zum Abschluss noch etwas ganz anderes. Ich möchte gerne diesen Link zu Tasso weitergeben, weil mich die Tötung der rumänischen Straßenhunde doch sehr bewegt. Vielleicht ist der eine oder andere unter Euch, der den Protest dagegen auch unterschreiben möchte.

Macht bloggen süchtig :-)

Veröffentlicht: 5. November 2011 in Leonies Leben 2011
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Herbstcollage Über zehn Monate sind nun bereits vergangen seit ich mit diesem Blog begonnen habe. Warum habe ich begonnen? Ich wollte es wohl einfach mal ausprobieren und über mich und meine kleine Welt ein wenig schreiben. Ich wollte aber auch sehen, wie andere schreiben und was Ihr zu sagen habt. Wie ich dazu kam, als absolute Anfängerin gleich beim täglichen Bloggen 2011 mit zu machen? Ehrlich gesagt, auch das weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich dachte ich mir, wenn Du täglich bloggst, dann vergisst Du es wenigstens nicht :-). Irgendwie war es dann auch so. Ich habe das Bloggen nicht vergessen, sondern saß täglich in der einen oder anderen Art und Weise bei WordPress. Und das nicht nur in meinem eigenen Blog, sondern auch an Euren und vielen anderen. Ich habe gelesen, gelesen und mich manchmal auch gewundert, was es so alles in der Welt gibt.

Häufig habe ich gelacht, geschmunzelt, gestaunt und bin auf Dinge neugierig oder aufmerksam geworden. Auch so manchen praktischen Tip konnte ich hier mitnehmen. Manchmal habe ich mitgefühlt, war betroffen oder traurig. Für alle diese Erfahrungen danke ich Euch. Vielen Dank an alle Schreiber, Foto- und Videoeinsteller.

Nun geht das Jahr 2011 in einigen Wochen zu Ende und ich frage mich bereits, ob und wie es dann hier mit meiner kleinen Suche weitergehen soll. ist die Suche irgendwann zu Ende? Kann ich überhaupt aufhören oder macht bloggen süchtig :-). Wie geht Euch das? Wann habt Ihr angefangen zu bloggen? Hat Euch vielleicht die Bloggersucht bereits fest im Griff? 🙂 Jetzt bin ich wirklich mal sehr gespannt auf Eure Antworten, denn Ihr seid ja schon alle alte Bloggerhasen, oder?

Einen schönen Tag und viele Grüße in die Bloggerwelt.

Auf den Bildern könnt Ihr sehen, was ich suche, wenn ich mich auf den örtlichen Wiesen 30 Zentimeter über der Grasnarbe bewege. Aus der Ferne könnte man vielleicht meinen, dass ich Pilze suche oder Blumen pflücke. Weit gefehlt. Ich suche Tennisbälle.

Wie kann es sein, dass ich die Bälle suchen muss und nicht mein Hund?, fragt Ihr Euch vielleicht. Das ist eine gute Frage. Natürlich soll und will eigentlich mein Wuffel suchen. Wir haben nur ein ganz kleines Problem. Er ist so wild auf das Suchen, dass er bereits los sprintet, wenn ich den Ball gerade aus der Hand werfe. Er schaut nicht, wohin der Ball fliegt und so ist Schwund vorprogrammiert. Schlägt der Ball so auf, dass er noch einmal hoch springt, sieht Hundi ihn zumeist und ist in einer irren Geschwindigkeit beim Ball. Ansonsten muss er ihn schnüffelnd suchen. Häufig kommt es vor, dass Hund und Ball sich in vollkommen unterschiedliche Richtungen von mir fort bewegen. Ich schaue nach rechts und links und weiß ab und zu gerade noch, wo der Hund geblieben ist. Aber wo ist der Ball?

Nächster Schritt: Ich rufe: „Such —– such den Ball“ und Hundi rast wie ein wild gewordener Bluthund mit wedelndem Schwanz durch die Gegend, hat die Nase auf dem Boden und leistet intensive Sucharbeit. Er ist dabei sehr ausdauernd, gut ausgelastet und durch Nichts von seiner Suche abzulenken. Wenn er den Ball dann findet, schnappt er ihn und begießt erst einmal triumphierend die nächst beste Pflanze. „Was bin ich doch für ein toller Kerl“, verkündet er durch die neue Duftnote allen Artgenossen, die an dieser neuen Nachricht sicher sehr interessiert sind.

Ab und zu findet er den Ball  nicht und dann? Dann fange ich selber an zu suchen. Da wir bis zum heutigen Tag ungefähr 15 Hundespielzeuge unterschiedlichster Art auf Bäumen zurück lassen mussten oder im Rhein versenkt haben, gibt es in unserem Hause zurzeit nur noch simple Tennisbälle. Doch auch hier ist der Schwund hoch. Denn ab und zu suche auch ich vergeblich. Vielleicht freut sich dann der nächste Hundebesitzer über einen zerkauten Tennisball.

Finde ich den Ball vor dem Hund, habe ich einen Wurf frei und versuche dem kleinen Wilden beizubringen, doch bitte so lange sitzen zu bleiben, bis der Ball gelandet ist und er die Flugbahn verfolgen kann. Sofern ich den Hund nicht mit einer Eisenkette im Boden verankere, habe ich für diese Maßnahme keine Chance. Er ist einfach ein Balljunkie. Und so gibt es weiter natürlichen Schwund – an zerkauten und unzerkauten Tennisbällen.

Wenn alle Bälle verschossen sind und auch zu Hause kein verirrter Ball mehr im Keller aufzutreiben ist, wird es Zeit nach München zu fahren :-). Dort kenne ich im Olympiapark einen tollen Tennisplatz, um den herum sehr viele  verschossene Bälle liegen. Ich weiß nicht wieso und weshalb. Liegt es an der lockeren Tennisspiel Art der Münchener Bevölkerung? Handelt es sich um einen Lehrplatz oder ist einfach im Süden der Überfluss ausgebrochen? Die Begründung kann mir egal sein, denn ich weiß, dass ich bei Spaziergängen im Olympiapark ausnahmsweise mit mehr Tennisbällen (Hund trägt bis zu drei im Maul) zurückkomme als ich vorher bei mir hatte.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und wenn Ihr Tennisbälle (auch gebraucht) übrig habt, immer her damit :-).

Heute nutze ich den Blog hier ausnahmsweise  für ein kleines privates Anliegen. Ich bin nämlich auf  der Suche nach einer Musik und kann leider nicht warten bis sie zu mir kommt. 

Zur Erklärung: Vor einiger Zeit habe ich einen „Schreibkursus“ an der Volkshochschule belegt, zu dem ich in nun seit Mitte September jeden Samstag hingehe. Gestern habe ich ein wenig  – in nicht ganz so ernster Art – darüber berichtet. Tatsächlich saß ich dann zum Glück beim letzten Termin doch  nicht alleine in dem Kursus, sondern es tauchten zum Abschluss der Veranstaltung doch  noch sieben weitere Kandidaten auf. In diesem Kursus habe ich jedenfalls eine kleine satirische Kurzgeschichte geschrieben (so die Aufgabe). Diese soll nun tatsächlich in einer Woche im Radio eingespielt werden. Ich bin vielleicht aufgeregt.

Meine kleine Kurzgeschichte handelt von einem „Drama“ in den Bergen. Zwei Ehepaare kommen auf einer Bergwanderung in ein Unwetter und müssen in einer Hütte Unterschlupf suchen. Zwischen allen vier Personen kriselt es unterschwellig aus den unterschiedlichsten Gründen. Sie sehen eine Schutzhütte. Es blitzt, donnert und regnet, aber sie bekommen den Riegel der Schutzhütte nicht auf. Die Situation eskaliert. Ein riesiger Blitz erhellt die Dunkelheit und dann……..Wenn die Geschichte tatsächlich im Radio kommen sollte, werde ich sie hier gerne veröffentlichen.

Nun aber zu meinem Anliegen: Ich benötige eine Musik zu dem oben kurz umrissenen Thema: Berg, Unwetter, Bergnot, Satire. Wenn ich alles richtig verstanden habe, soll die Musik als Auftakt laufen. Hat jemand eine Idee, welche Musik zu diesem Thema passen könnte? Ich bin wirklich für jeden Hinweis dankbar. Hoffentlich fällt Euch etwas ein. Ansonsten, ja ansonsten – wir werden sehen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und gute Einfälle :-).

 Basis Big Buddha

Ich nenne mich hier nicht nur Sucherin, sondern ich suche tatsächlich. Im letzten Oktober habe ich ein Seminar besucht, auf dem sich jeder einen Namen geben mußte. Ganz spontan und ganz schnell. Nur mir fiel einfach nichts ein. Ich suchte nach einem Namen. Vielleicht blieb es daher bei Sucherin. Ich erinnere mich an ein Kinderbuch, in dem Pippi Langstrumpf unter die Sachensucher ging. Das mit Sperrmüll zu tun und ist wieder eine andere Geschichte.

An jenem Tag im Oktober nannte ich mich Sucherin und fand trotz Pippi Langstrumpf eigentlich recht einfallslos. Leider ist mir nichts besseres eingefallen. „Na gut“, sagte ich mir damals, „das ist ja nur für diesen einen Tag“. Man fragte mich damals:“Sucherin, was suchst Du denn?“ „Ich suche das Glück“, war meine ganz spontane Antwort. „Nur das Glück – als wenn das so einfach wäre“, dachte ich bei mir.

Auf dem Rückweg von dem Seminar dachte ich viel über den Namen „Sucherin“ und über meine „Suche nach dem Glück“ nach. Nach einiger Zeit kam mir die Namensgebung gar nicht mehr so absurd vor. Denn letztlich bin ich seit knapp über einem Jahr in irgendeiner Weise tatsächlich eine Sucherin. Ich wurde recht plötzlich und rabiat aus meinem bis dahin relativ eingefahrenem Leben hinaus geworfen. Alles brach um mich herum zusammen oder zumindest erschien es mir so. Nach einiger Zeit begriff ich, dass so ein Zusammenbruch auch zugleich eine neue Chance ist. Doch wo ist die Chance, wohin und in welche Richtung soll ich nach etwas Neuem suchen? Sehr viele Fragen tauchten auf einmal wie aus dem Nichts auf. Seitdem suche ich – und das nicht nur nach Antworten.


Als ich einige Monate später diesen Blog anfing, hatte ich mich bereits an meine Suche gewöhnt und fand auch den Namen nicht mehr so ungewöhnlich. „Meine Suche nach dem kleinen Glück“. Zu dem Zeitpunkt war die Suche bereits Teil meines Selbst, jedenfalls meines momentanen Selbst geworden.

Nun suche ich jeden Tag weiter und werde fündig. Ich finde Menschen, machen neue Erfahrungen, habe nette kleine Begegnungen und erfreue mich an kleinen Dingen. So hat sich der Name im Laufe dieses Jahres verselbständigt. Es sind die kleinen Dinge, die ich suche und finde.

Ab und zu glaube und hoffe ich noch, dass eine „Große“ zu finden, von dem ich noch nicht einmal weiß, was es ist. Ich merke an bestimmten Tagen mehr oder minder stark, dass es mir fehlt. Nun neigt sich das Jahr ganz langsam dem Ende zu und ich habe leider noch immer keine Vorstellung davon, was es eigentlich ist, dieses Ding (ist es ein Ding?), wonach ich suche. Ich denke nach. Ich denke noch einmal nach.

fishing

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und suche weiter.


Jedem deiner Ziele kommst du bereits mit dem ersten Schritt näher

Hochlichtspitze

Diese Aussage wurde mir  bei unserer letzten Alpenwanderung recht klar verdeutlicht. Als ich am Morgen unten aus dem Tal hoch in die Berge blickte, konnte ich mir kaum vorstellen, noch am selben Tag irgendwo hoch oben auf  einem Gipfel zu stehen. Aber wir hatten uns entschlossen und wollte da hinauf und haben den ersten Schritt gemacht. Dann ging es Schritt für Schritt auf schmalen und steil ansteigenden Wegen hoch und mit jedem Schritt näherte ich mich dem Gipfel. Der Berg kam näher und auch der Gipfel. Das Ziel rückte mit jedem Schritt visuell näher und irgendwann hatte ich den Gipfel erreicht.

So wie hier der Gipfel das Ziel war, sollte es nach diesen Spruch, den ich auf einem Kalenderblatt gefunden habe, wohl mit jedem Ziel funktionieren. Vielleicht ist es bei einigen Zielen nicht immer so deutlich, wie und wohin der Weg verläuft. Dann ist es sicher wichtig, überhaupt Aktivität zu entwickeln und den sogenannten ersten Schritt zu machen. Nicht still verharren, sondern in Bewegung zu bleiben und dabei auf das Ziel zu zusteuern. Denn wahrscheinlich gibt die Bewegung, auch wenn sie ab und zu in die falsche Richtung geht, neue Erkenntnisse und Impulse. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei einer wie auch immer gearteten Aktivität am Ende immer etwas für mich dabei heraus kommt. Und sei es auch nur die Erkenntnis, dass vielleicht diese spezielle Sache gar nicht die meine ist und ich mir einen neuen Weg oder ein neues Ziel suchen kann. Und auch dann gilt für mich: möglichst bald den ersten Schritt zu machen.

Wie geht es Euch mit den Wegen zu Euren Zielen?

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und mindestens einen ersten oder weiteren Schritt in Richtung Eurer persönlichen Ziele.