Mit ‘Teide’ getaggte Beiträge

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Auf einer Höhe von 2.400 Metern  liegt auf dem Berg Izaña im Norden der Insel Teneriffa das Observatorio del Teide (Teide-Observatorium Izaña) . Es soll hinter den Sternwarten in Hawai und Chile die drittgrößte Sternwarte der Welt sein. So erklärte uns zumindest die Touristenführerin auf der gestrigen Rundtour. Das Observatorium gehört zum Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) und bildet zusammen mit dem Roque-de-los-Muchachos-Observatorium auf La Palma das European Northern Observatory.

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Das Observatorium ist einmal im Jahr im Juni zum Nulltarif für Besucher geöffnet. Doch auch zu allen anderen Zeiten sind nach Voranmeldung Besichtigungen möglich. Die dort forschenden Astrophysiker, Physiker und Ingenieure gestalten die interessanten Führungen in deutscher, englischer und spanischer Sprache. Wer keinen eigenen Pkw auf Teneriffa zur Anfahrt zur Verfügung hat, der kann sich auch aus seinem Quartier mit dem Bus abholen lassen. Die Führungen dauern ca. 1,5 Stunden und sind recht informativ. Besucher erfahren viel über das Gelände sowie die einzelnen Forschungsprojekte, die sich auf Teneriffa hauptsächlich auf die Sonne konzentrieren.

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Auch private Nutzer können sich Zugang zur Nutzung der gewaltigen Teleskope verschaffen oder besser erkaufen. Doch privat heißt in diesem Fall nicht Herr Meier – es sei denn er ist Multimillionär. Privat heißt im Observatorium Teneriffa zurzeit eher Google. So werden wir in Zukunft vielleicht neben dem bereits gewohnten auch einen Streetview der  Milchstraße genießen können. Der Eintrittspreis beträgt allerdings für das Observatorium für alle Nicht Residenten stolze 21,-€. Doch neben den aktuellen Informationen aus erster Hand bietet sich den Besuchern ein wunderschöner Blick auf den Teide und die umliegenden Vulkane. Bei klarer Sicht sind die Küste und die Nachbarinseln zu sehen. Wir durften auf die Wolken von oben schauen. Auch das ein faszinierender Anblick.

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Teide mit Schneeresten

Teide mit Schneeresten

Zu Wanderungen hoch oben im Teide Nationalpark muss ich mich zunächst immer überwinden. Das liegt zum einen vielleicht an der etwas längeren Anfahrt. Aber auch die Luft ist dort oben (ca. 1.800 bis 2.400 Höhenmeter) bereits ein wenig „dünner“, so dass das Wandern ein einfach schwerer fällt. Und wenn es kühl und windig ist, kann es um den Teide herum auch recht ungemütlich werden. Doch gestern hatten wir mit unserem Vorhaben, den Sombrero de Chasna und den Calderarand zu besteigen, großes Glück. Zwar zogen über Vilaflor vom Süden zunächst viele Wolken hoch, die uns teilweise ganz gut einhüllten. Doch oben auf dem Sombrero de Chasna und auf dem Calderarand strahlte die Sonne. Der Teide lag mit seinen verbliebenen Schneeresten majestätisch vor uns.

den Sombrero de Chasna im Visier

den Sombrero de Chasna im Visier

Wandern durch Kiefernwälder

Wandern durch Kiefernwälder

Blauer Himmel, Sonnenschein, Felsen und grüne Kiefern

Blauer Himmel, Sonnenschein, Felsen und grüne Kiefern

Lasko am Calderarand

Lasko am Calderarand

Panorama Teide

Panorama Teide

Wandern durch Wolken

Wandern durch Wolken

Teide

Teide

Teide

Teide

Teide

Teide

Guajara

Guajara

Guajara und Calderarand

Guajara und Calderarand

Panorama Caldera

Panorama Caldera

Gipfel Sombrero de Chasna

Gipfel Sombrero de Chasna

Ich wünsche Euch allen Frohe Ostertage.

 

 

Teide Panorama

Teide Panorama

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Teide im Schnee

Teide im Schnee

Gestern kamen wir auf unserer Rundwanderung von Los Llanos zum Vulkan Chinyero dem schneebedeckten Teide ein Stückchen näher. Auch wenn ein großer Teil des Schnees, der in den letzten Wochen gefallen ist, bereits weggeschmolzen ist, ist immer noch genug Schnee auf den Gipfeln des alten und des neuen Teide. Daher muss ich im Moment von Teidegipfelwanderungen leider Abstand nehmen.

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In der südwestlichen Region von Teneriffa zogen gestern  bei ca. 1.000 Höhenmetern eine Menge dunkler Wolken über die Berge. Dort fühlte es sich bei Wandern dementsprechend kühl, grau und nass an. Doch danach in der Höhe über 1.200 Höhenmeter erwartete uns Sonnenschein und ein nahezu wolkenfreier Himmel. So konnten wir unseren ca. 10 Kilometer langen Rundweg durch Kiefernwälder, vorbei an kargen Vulkanen mit wunderschönen Ausblicken auf den Teide genießen.

 

 

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Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

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Aprilwetter im Süden von Teneriffa - sonnig, warm und viel blauer Himmel

Aprilwetter im Süden von Teneriffa – sonnig, warm und viel blauer Himmel

Nach einigen unruhigen Monaten ließ nun der April seine Launen spielen.  Nicht das Wetter. Nein, im Süden von Teneriffa zeigte sich fast täglich der blaue Himmel mit Sonnenschein und mehr als angenehmen Temperaturen, die zum Wandern, Rad fahren oder auch an den Strand einluden.

Sogar meine Bauarbeiten fanden nach fast acht Wochen auch ohne Oswaldo ein gutes Ende. Wie heißt es so schön:

Am Ende ist alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

..auch ohne Oswaldo endlich ein neues Bad

..auch ohne Oswaldo endlich ein neues Bad

 

Zur Beruhigung der gesamten Nachbarschaft steht auch das  Nachbarhaus noch ohne bauliche Veränderungen in unserer Straße. Der angekündigte teilweise Abriss hat  nicht stattgefunden. In der letzten Woche wurden wieder einmal von der örtlichen Polizei Barrieren aufgestellt, die eine Baumaßnahme am letzten Mittwoch ankündigten. Das vierte Mal in den letzten Monaten. Doch zum Glück für die Einwohner ist auch dieses Mal wieder nichts passiert.

 

Gesperrte Straße - die Vierte :-)

Gesperrte Straße – die Vierte 🙂

Da das Wetter wunderbar war, konnte ich  häufig mit dem Fahrrad unterwegs sein. Ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich in dieser Saison einmal von der Küste hoch in den Teide Nationalpark fahren möchte. Und dieses kleine Ziel (82 Kilometer mit ca. 2100 Höhenmetern) habe ich am letzten Samstag erreicht. Zu Dritt haben wir uns morgens auf den Weg gemacht und haben uns 42 Kilometer bergauf gekämpft. Begleitet von Sonnenschein ging es bis ca. 1100 Höhenmetern. Doch dann kam eine kühle und nasse Wolkenschicht. Da mussten wir durch.  Trotz der Anstrengung fror und schlottete ich vor Kälte. Auch die Frage, warum ich so etwas eigentlich mache, beschäftigte mich innerlich. Doch wir fuhren weiter. Und endlich, bei  1700 Höhenmetern schien über den Wolken auch wieder die wärmende Sonne. Da musste ich einfach weiter radeln und freute mich, den Teide und den Nationalpark einmal vom Fahrrad aus betrachten zu können. Geschafft und glücklich ging es danach 41 Kilometer downhill. Über Krämpfe im Handgelenk wegen der „Bremserei“ will ich mich nicht beklagen :-).

Geschafft - im Teide Nationalpark

Geschafft – im Teide Nationalpark

...und über den Wolken scheint wieder die Sonne

…und über den Wolken scheint wieder die Sonne

.....auf 1600 Höhenmetern in den Wolken

…..auf 1600 Höhenmetern in den Wolken

Wer hoch hinaus will, muss durch die nassen Wolken

Wer hoch hinaus will, muss durch die nassen Wolken

 

Im Rechtsstreit mit den Hundebesitzern gibt es keine Neuigkeiten. Da passiert gar nichts –

¡No pasa nada!

Hoffentlich gut angeleint

Hoffentlich gut angeleint

 

Auch die Technik machte im April leider allzu häufig das, was sie – aber nicht ich – wollte.

Moviestar lieferte mehrere Tage kein Internet und nun kann ich die Warteschleifenmusik von Moviestar im Schlaf singen. Auch ein Wechsel zu Vodafon lässt sich hier nicht so einfach bewerkstelligen. Also es nehmen wie es ist und akzeptieren, ein paar Tage offline zu sein.

Auch meine Autobatterie ließ mich nach zwei Jahren im Stich und musste durch eine Neue ersetzt werden. Selbstverständlich nicht vollkommen ohne Probleme. Die „Batterieeinbauer“ benötigten geschlagene 2 Stunden für die Auswechslung der Batterie. Und ich musste mich in Geduld üben (nicht gerade meine Stärke). Wunderschöne Abwechslung ein persisches Essen mit Beruhigungstee :-).

Persisches Essen und..

Persisches Essen und..

.. zur Beruhigung Tee

.. zur Beruhigung eine Tasse Tee

Mein neuer Geschirrspüler versagte im April seinen Dienst. Darüber rege ich mich nicht auf, denn ich habe ja zwei Jahre Garantie. Obwohl zwei Jahre können in Spanien schnell vergehen!

Und last but not least: Mein Notebook läuft heiß, heißer und noch heißer. Als ich feststellte, dass ich trotz „YouTube Anleitung“ mit der Schrauberei nicht zurecht kam, brachte ich es für zwei Tage zu einer sogenannten professionalen Lüfter- und „sonstwie“ Säuberung. Durch die Baumaßnahmen hatte das Notebook wahrscheinlich zu viel Staub geschluckt. Nun ist es gesäubert, nicht mehr so laut, aber läuft leider immer noch heiß. Da das Teil mittlerweile 5 Jahre alt ist, fürchte ich bereits, dass ich auch hier bald einen Neukauf tätigen muss.

Und was sagt Lasko dazu?

Lasko freut sich mit mir über jede Wanderung. Je einsamer und ruhiger, umso besser. Abschalten und die Probleme und die Technik vergessen!

 

Wanderung im Barranco Seco - wer die Einsamkeit sucht...

Wanderung im Barranco Seco – wer die Einsamkeit sucht…

Lasko fühlt die Wassertemperatur und...

Lasko fühlt die Wassertemperatur und…

 

...hat sein kühles Plätzchen gefunden

…hat sein kühles Plätzchen gefunden

…..und am Ende (vielleicht im Mai?) wird hoffentlich alles gut.

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Teide mit Schneehäubchen

Teide mit Schneehäubchen

Die Zeit auf Teneriffa ist seit dem Flug in die Brombeerbüsche mehr als schnell verflogen. Nikolaus und auch der 2. Advent rasten an uns vorbei. Bevor es auf Teneriffa nun richtig weihnachtet, noch eine kleine Nachschau unserer schönsten Wanderungen vom November und Dezember.

Garachico von oben

Garachico von oben

Über den Tag im November, der uns über Garachico nach Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos und zum Abschluss in die Brombeerbüsche führte, habe ich ja bereits ausführlich geschrieben.

Tablarennen

Tablarennen in Icod de Los Vinos

Tablarennen

Tablarennen in Icod de los Vinos

Wanderweg an der Küste - Mirador San Pedro

Wanderweg an der Küste – Mirador San Pedro

Richtig schön – allerdings auch ein wenig anstrengend – war eine Wanderung vom Teide Nationalpark auf den Gipfel des Guajara. Wir hatten dort oben über den Wolken Sonne und blauen Himmel und eine wahnsinnige Sicht. Unten an der Küste regnete es und nur wenige Zeit später war auch der Teidegipfel mit einer Zuckerhaube aus Schnee bedeckt.

Teide Nationalpark - Weg auf den Guajara

Teide Nationalpark – Weg auf den Guajara

Blick vom Guajara auf die Caldera

Blick vom Guajara auf die Caldera

Teide Nationalpark

Teide Nationalpark

Abstieg vom Guajara

Abstieg vom Guajara

Und hier noch ein besonders dickes Steinmännchen. Follygirl sammelst Du noch?

dickes Steinmännchen

dickes Steinmännchen auf dem Gipfel des Guajara

Wer mehr über diese Wanderung lesen mag, der findet hier eine ausführliche Beschreibung.

Eine weitere Wanderung führte uns auf die andere Seite der Insel an die Ostküste. In dem Wander- und Klettergebiet um Arico wanderten wir durch den Barranco Tamayada. Durch die vielen Regenfälle der letzten Zeit war es um uns ein wenig feucht. Lasko fand überall und ohne Probleme genug zu trinken. Doch wir hatten teilweise Mühe unbeschadet über die glitschigen Steine und über die durchgeweichten Wege zu kommen. Zunächst begleitete uns den Barranco hinunter warmer Sonnenschein. Doch nach kurzer Zeit kamen bereits vom Gebirge mehr und mehr dunkle Wolken, die neuen Regen über die Ostküste brachten.

Arico - Barranco Tamayada

Arico – Barranco Tamayada

Lomo de Tamayada

Lomo de Tamayada

genügend Wasser für Lasko

genügend Wasser für Lasko

graue Regenwolken über dem Teide

graue Regenwolken über dem Teide

Umso schöner war es dann, dass am 2. Advent den ganzen Tag über die Sonne schien. Wir waren sieben Stunden auf einer kleinen Mammut Tour unterwegs. Von Los Gigantes ging es über 1000 Höhenmeter auf den Guama hoch. Von dort wanderten wir durch den Barranco Seco zurück. Der trockene Barranco ist im Moment mit seinen Wassermengen alles andere als trocken. Durch einen Tunnel gelangten wir in ca. 300 Höhenmeter auf die Felsen über Los Gigantes. Auf kleinen schmalen Wegen mit einem tollen Ausblick auf die Küste ging es zurück.

Risco Blanco

Risco Blanco

Den Felsen Risco Blanco, den ich mittlerweile von allen Seiten und bei jedem Wetter gesehen habe, fotografiere ich (warum eigentlich?) immer wieder gerne.

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Bislang habe ich auf diesem großen Felstor nur gestanden – suche weiter nach einer Möglichkeit, einmal dort durch zu gehen.

El Burjito - das Felsentor

El Burjito – das Felsentor

Barranco Seco mit La Gomera

Barranco Seco mit La Gomera

Als wir zu Hause ankamen, war nicht nur Lasko geschafft. Er gönnte sich einen langen Schönheitsschlaf bis zum Abendessen. Doch die Lammknochen, die vom Abendessen für ihn übrig geblieben waren, machten den müden Labrador wieder munter.

Wir wünschen Euch allen eine nicht zu schnell verfliegende (vielleicht sogar eine ruhige oder besinnliche?) Adventszeit.

LEONIE UND LASKO

von der Insel

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Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – ich werde langsam ein wenig älter und mit dem Alter leider auch ab und zu mal ein wenig vergesslich. Ich wollte Euch doch gestern oder war es vorgestern (?) noch ein Foto von den Los Giganten zeigen.  Leonie fotografiert die gigantischen Felsen vor unserer Haustür zu gerne. Sie sagt, dass die Felsen jede Stunde, ja sogar jede Minute, anders aussehen würden. Und es stimmt. Wir haben mittlerweile Fotos von den Bergen im Nebel, mit Regenwolken, im Sonnenschein, im rötlichen oder blauen Licht, Sonnenuntergang…..und und und. Leonie könnte wahrscheinlich eine ganze Wand mit den Giganten tapezieren. In letzter Zeit konnte sie allerdings nicht mehr so viele Fotos machen (Wiederholung- Kamera defekt – Reparatur in Deutschland erforderlich – stop). Doch ein Foto, das sie vor einigen Tagen machte, sieht etwas anders aus, da hinter den Giganten des Tenogebirges der Teide zu sehen ist. Das fehlte uns wohl noch in unserer Sammlung.

Teiede und alter Teide hinter den Giganten

Teide und alter Teide hinter den Giganten

Wenn in einigen Monaten (oder wie lange mag so eine Kamera Reparatur dauern ?) Leonies Kamera wieder repariert sein wird, dann will sie eine Fotocollage von den Giganten erstellen. Ich lass mich mal überrachen.

Heute – ich wollte Euch noch unbedingt etwas zu dem Welpen, der gestern bei uns zu Besuch war, erzählen. Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich mit so einem Welpen nicht viel anfangen kann. Doch als der  Welpe weg war und Leonie wohl meinte, dass ich ein bisschen eifersüchtig auf ihn gewesen sei, strich sie mir sehr lieb über meine weichen Hundeohren. Und dann erzählte sie mir die Geschichte, wo der Welpe herkam.

Welpe

Welpe

Hier auf der Insel gibt es sehr viele Hunde und viele Hundebesitzer töten einfach die Hundewelpen, die sie nicht mehr haben wollen. Einige Hundebesitzer bringen das wohl nicht übers Herz, können oder wollen aber dennoch keine Hundewelpen haben. So gehen sie mit den Welpen zu Plätzen oder an Orte, an denen sie Ausländer vermuten, die hier nicht im Urlaub sind, sondern die hier auf Teneriffa leben. So hat Leonie mir von einer Frau erzählt, der ein Hundewelpe vor der Santander Bank in Puerto de la Cruz auf den Arm gelegt wurde.

Gestern war der Bekannte von leonie auf einem Trödelmarkt und erzählte er später, dass plötzlich ihm jemand von hinten den Hund in den Arm gelegt habe. Ehe er sich versah, war der Hundebesitzer weg. Nach welchen Kriterien die neuen Hundeeltern ausgesucht werden, weiß ich nicht. Aber so etwas hatte ich bisher noch nie gehört. Dann hat der kleine Welpe ja Glück gehabt, dass er jemanden gefunden hat, dem gerade ein Hund auf seinem Hof gefehlt hat.

Morgen – ich werde den Tag genießen und mich freuen, dass ich nicht einfach auf dem Kölner Markt einem zufällig vorbei gehenden Chinesen in die Einkaufstasche gesteckt worden bin.

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – nachdem wir eine kleine Wanderung gemacht hatten und ich mein Abendfutter schnell in mich hinein geschlungen hatte, lag ich rundum zufrieden auf dem Sofa. Leonie werkelte noch in der Küche herum. Punkt 19 Uhr stürmte sie jedoch plötzlich zum Fernseher und riss mich aus meinen Träumen. Sie machte den an und schmiss sich neben mich aufs Sofa. Sie wollte ihre absolute Lieblingssendung sehen. „Atrapar un millon“. So heißt diese Fernsehshow mit Carlos. Carlos ist so ein Typ, der anscheinend viele spanische Witze macht und jeden Abend neue Kandidaten bei sich hat. Die bekommen von ihm erst eine Menge Geld. Das dürfen sie anfassen und bestaunen. Am Wochenende liegen sogar eine Million Euro auf dem Tisch. Dann bekommen die Kandidaten Fragen gestellt und sie müssen das Geld auf den Bildschirm mit der richtigen Antwort legen. Sie haben vier Möglichkeiten und können das Geld auch verteilen. Alles Geld, das falsch liegt, fliegt irgendwie nach unten und ist weg. Sehr schnell schmilzt zumeist der große Geld Berg. Nach acht Fragen gehen viele Kandidaten ganz ohne Geld nach Hause. Doch einige freuen sich über ein oder zwei Bündel Geldscheine. Für mich völlig uninteressant, da es nicht einmal Knochen zu gewinnen gibt.
Leonie mag die Sendung, weil sie zugleich mit raten und Spanisch lernen kann. Einen Punkt hat sie, wenn sie die Fragen versteht und zwei, wenn sie sie auch noch richtig beantwortet. Aber das ist meine ganz persönliche Wertung für Leonie. Davon weiß sie nichts. Immer, wenn sie um 19 Uhr Zeit hat, schaltet sie diesen Carlos ein. Ich verstehe weder Carlos, noch die Fragen, noch Spanisch und schlafe meistens gut bei dieser Sendung ein.
Übrigens noch ein Vorteil, ein Hund zu sein. Ich muss keine Sprachen lernen, denn ich kann mich mit allen Hunden der Welt überall auf diesem Erdball ganz klar verständigen. So kann ich die Zeit zum Sprachen lernen zugunsten eines kleinen Nickerchens einsparen :-).

Heute – wir haben wieder Fernsehen gesehen. Dieses Mal jedoch die noticias, wie die spanischen Nachrichten hier heißen. Da haben sie auch viele Schneebilder gezeigt und gesagt, dass es in Nordeuropa wieder friert und schneit. Als ich die Schneebilder sah, habe ich auf einmal doch ein wenig Sehnsucht bekommen. In dem Moment hätte ich so gerne eine Runde im Schnee über den Kreuzberg in Bonn mit meinen Kumpels getollt. Aber die sind alle so weit weg von mir. Wie es denen wohl geht?

Teide im Schnee

Teide im Schnee

Doch Leonie meinte, sie wäre nicht so wild auf Schnee. Und wenn ich unbedingt Schnee wolle, könnten wir auch auf den Teide fahren. Dort oben liegt zurzeit auch ordentlich Schnee. Sie haben in den Nachrichten auch Bilder gezeigt, wie die spanischen Kinder dort oben im Teide Nationalpark Schlitten fahren. Meinetwegen – dann fahren wir eben zum Teide – das ist doch mal eine ordentliche Abwechslung für einen sonnenverwöhnten Labrador. Dennoch ist der Teide nicht der Kreuzberg. Ab und zu muss ich schon mal daran denken, wie es all meinen Kumpels zu Hause geht. Übrigens, das ist ein Nachteil, ein Hund zu sein. Ich kann nicht einfach zum Handy greifen oder eine Mail schicken. Aber vermiss ich das wirklich?

Morgen – wir haben Kartoffeln und Mojo Saucen und ganz viele Lammkoteletts gekauft. Leonie hat Besuch eingeladen. Besuch, Besuch…….ich mach jetzt schon Freudensprünge. Denn egal welcher Besuch auch kommen mag, für mich bedeutet das morgen …….gaaaaanz viele Knochen :-).

Das Orotava Tal liegt südlich von Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Ich bin häufiger auf den Weg in den Teide Nationalpark durch den hübschen und sauber angelegten Ort Orotava und das sich anschließende Tal gefahren. Nun wollten meine Freundin und ich, bevor sie wieder nach Deutschland zurückfliegen musste, eine letzte gemeinsame kleine Wanderung unternehmen. Aus einem Wanderführer hatten wir eine Route ausgewählt, die oberhalb von Orotava bei einer Forellenzucht begann. Es ging zunächst stetig bergauf und außer sehr viel schönen Kiefernwald mit dicken alten Bäumen war nichts zu sehen.

Dann kamen wir an eine Stelle von der sehr viele Wanderwege abgingen. Dort war auch ein Restaurant und anscheinend ein öffentlicher Grill und Picknickplatz. Hatte ich uns noch vor Minuten allein im Wald gewähnt, sah ich nun, das gerade zu Menschenmassen unterwegs waren. An dieser Stelle, die wohl auch mit dem Wagen zu erreichen war,  sprangen sehr viele Menschen herum. Es waren verkleidete Nikoläuse zu sehen, viele kleine spielende Kinder und Reiter, die ihre Pferde an der Mauer vor dem Restaurant parkten.

endlich wussten wir wieder wo wir waren 🙂

geparkter Schimmel

Nikolausgrillfest

Blick auf den Teide vom Orotavatal

Usnea Flechten, die wie Lametta aussehen und überall an den Bäumen zu finden sind

Felsen: die Orgelpfeiffen

herbstlicher Laubwald

Unsere Wanderung führte uns bergauf und bergab durch die unterschiedlichsten Landschaften und war wirklich sehr abwechslungsreich. Wir sahen Kiefernwälder im klaren grün. Überall hingen Usnea Flechten an den Bäumen und wirkten wie Lametta fast weihnachtlich. Wir sahen die Felsen, die wie Orgelpfeifen aussehen und wohl auch danach benannt sind. Dann ging es durch leuchtende  Laubwälder, die eher den Eindruck eines deutschen Herbstwaldes vermittelten. Als wir aus dem Laubwald heraus kamen, ging es durch terrassierte Felder, die von Palmenbäumen umgeben waren. Dann kamen einige Höfe, ein kleines Dorf und schließlich ein frischer grüner Rasen. Zum Schluss ging es noch an einem Wasserlauf an steilen Felsen wieder den Berg hinauf. Als wir dann auch noch den Teide im Sonnenlicht liegen sahen, konnte meine Freundin zu recht sagen, dass sie an ihrem letzten Tag in diesem Urlaub auf der Insel noch einmal die volle Vielfalt, die Teneriffa zu bieten hat, genießen konnte. Um den Tag abzurunden, fuhren wir noch an den Atlantik, wo wir in einem kleinen Fischrestaurant ein Abschiedsessen veranstalteten. Dass es für mich Meeresfrüchte gab, kann sich der Leser vielleicht denken :-).

Ich wünsche allen Lesern einen wunderschönen Tag.

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Gleich werdet Ihr ziemlich farbintensive Bilder von unserem Teideaufstieg sehen. Es ist kaum zu glauben, aber es war wirklich so ein blauer Himmel. Wir fotografierten viel und staunten bereits beim Fotografieren, was für einen blauen Himmel wir auf dem Display zu sehen bekamen.

Von Icod ging es am Morgen mit dem Mietwagen an Puerto de la Cruz vorbei Richtung Teide. Wir fuhren endlose Serpentinenstraßen hoch und hatten immer wieder fantastische Ausblicke auf den Teide vor uns und die Küste hinter uns. Nachdem die Baumgrenze bei ungefähr 2000 Meter überwunden war, ging es noch eine kleine Weile durch eher karge Kraterlandschaft bis wir an der Bodenstation der Seilbahn ankamen. Leider durfte Hundi nicht mit in die Seilbahn und auf den Gipfel und musste daher im Auto sitzen bleiben. Da es wenig Schatten gab, ließ ich alle Wagenfenster auf und deckte die Scheiben des Wagens noch zusätzlich mit einem Badehandtuch ab. Da ein ziemlich kalter Wind unmittelbar durch die offenen Scheiben in das Fahrzeug hinein blies, konnte ich den Hund im Wagen beruhigt  zurück lassen.

Mit der Seilbahn, bei der wir gar nicht lange anstehen mussten, nachdem wir 25 € an der Kasse bezahlt hatten, ging es in wenigen Minuten hoch zum Gipfel. Wir hatten eine fantastische Aussicht und wirklich den richtigen Tag für den Gipfel gewählt. Gerne wären wir diese Tour auch zu Fuß gegangen. Da jedoch eine Genehmigung für die letzten 150 Meter des Gipfels erforderlich ist, die uns auf den Zeitraum zwischen 13.00 und 15.00 Uhr festlegte, hätten wir bereits sehr früh von unserem Quartier los müssen, um die ganze Tour zu Fuß zu wandern. Wir waren uns zudem auch nicht sicher, ob wir um 15.00 Uhr noch den Abstieg rechtzeitig vor der einsetzenden Dunkelheit schaffen würden. So zogen wir für diese Tour die Seilbahn vor.

Dann kamen wir oben an der Seilbahnstation an und durften an einer Kontrollstelle unsere Genehmigungen vorlegen. Zwei Kontrolleure inspizierten sehr genau unsere Genehmigung. Die Erlaubnis hatte ich vor zwei Wochen hier auf Teneriffa im Internet beantragt und nach einem Tag erhalten. Meine Freundin hatte sie in München ausgedruckt und mitgebracht. Mit solchen Genehmigungen soll der Gipfelansturm kanalisiert werden. Diese Genehmigungen sind jeweils auf zwei Stunden beschränkt und kosten nichts extra. Allerdings war das letzte Stück auf den Gipfel, das für uns noch einmal eine halbe Stunde dauerte, richtig gut anstrengend. Es ging steil nach oben. Es war um die Null Grad und oben pfiff ein ordentlicher Wind. Auch die Sonneneinstrahlung war recht intensiv. Keuchend kamen wir Schritt für Schritt dem Gipfel näher. Am Rand des schmalen Aufstiegweges stiegen uns schwefelige Dämpfe in die Nase und ab und zu fasste ich beim Aufstieg an richtig heißes Gestein. So ein Aufstieg auf einen Vulkan, der zudem noch der höchste Berg Europas sein soll, ist doch etwas anderes als meine bisherigen Alpenwanderungen.

Dann hatten wir es geschafft und teilten uns mit zwei spanischen Frauen, die kurz vor uns aufgestiegen waren, den Gipfel. Da eine Wolkenschicht unter uns lag, konnten wir nicht die anderen kanarischen Inseln und auch nicht die Küste sehen. Wir sahen Wolken und riesige Wälder und auch den Krater und sehr viel Geröll. Was für ein Ausblick. Die Mühe hatte sich gelohnt. Wir machten viele Fotos, die jedoch allesamt nicht den herrlichen Gesamteindruck und die Größe und Schönheit der Natur wieder geben können.

Dann ging es Schritt für Schritt wieder bergab. Nun kamen uns bereits vier weitere Gipfelstürmer entgegen, die jedoch ein wenig langsamer unterwegs waren und sich keuchend bei uns erkundigten, wie weit es denn wohl noch zum Gipfel sei. Zurück an der Seilbahnstation gingen wir noch eine Extrarunde um die Station, um die Berg- und Vulkanwelt auch noch einmal aus dieser Höhe aus jedem Blickwinkel begutachten zu können. So viel Geröll in groß und klein und dermaßen intensive Farben hatte ich lange nicht mehr gesehen.

 

Dann fuhren wir mit der Seilbahn wieder bergab und befreiten Hundi aus dem Wagen. Damit auch er noch etwas von dieser Teidetour hatte, fuhren wir zwei Kilometer von der Seilbahnstation auf einen kleinen Parkplatz und machten eine zweistündige Wanderung am Fuß des Berggipfels. Hier fangen die sogenannten weißen Berge an und teilweise sah die Landschaft richtig wüstenmäßig aus.

Auch von dort hatten wir einige schöne Ausblicke auf den Gipfel.  Nach zwei Stunden hatten wir genug gewandert und konnten noch vor der beginnenden Dunkelheit weitere schöne Ausblicke bei der Heimfahrt Richtung Icod genießen.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und einen guten Weg.

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Heute schreibe ich nicht viel, sondern zeige einfach nur ein paar Eindrücke von einer wunderschönen Wanderung, die ich mit meiner Freundin im Teide Nationalpark unternommen habe.

Blick auf den Teide

Kolkrabe

nächsten Sonntag geht es dort hinauf

Felsen um den „Finger Gottes“

auch Hund hat seinen Spaß an der Kletterei

Rabe und Mensch

um das Felsmassiv ging es in einer kleinen Wanderung herum

Lavagestein

der Finger

                                             zum Schluss der Rundwanderung ging es dort wieder hinauf

Wer Lust auf mehr Bilder hat, kann bei FlickR schauen oder einfach im Blog links FlickR anklicken.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag.

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