Mit ‘Tennisbälle’ getaggte Beiträge

Heute ohne viel Worte ein paar Herbstbilder. Die bunten Blätter lagen auf unserer „Hundewiese“, auf der ich häufig mit meinem Hund im Gras nach verlorenen Tennisbällen suchen darf. An jenem Tag fand ich jedoch keine Tennisbälle, sondern……

die Laubfärbung beginnt

letzte Pusteblume?

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Allen Lesern einen guten Tag und viele Grüße aus Freiburg.

Auf den Bildern könnt Ihr sehen, was ich suche, wenn ich mich auf den örtlichen Wiesen 30 Zentimeter über der Grasnarbe bewege. Aus der Ferne könnte man vielleicht meinen, dass ich Pilze suche oder Blumen pflücke. Weit gefehlt. Ich suche Tennisbälle.

Wie kann es sein, dass ich die Bälle suchen muss und nicht mein Hund?, fragt Ihr Euch vielleicht. Das ist eine gute Frage. Natürlich soll und will eigentlich mein Wuffel suchen. Wir haben nur ein ganz kleines Problem. Er ist so wild auf das Suchen, dass er bereits los sprintet, wenn ich den Ball gerade aus der Hand werfe. Er schaut nicht, wohin der Ball fliegt und so ist Schwund vorprogrammiert. Schlägt der Ball so auf, dass er noch einmal hoch springt, sieht Hundi ihn zumeist und ist in einer irren Geschwindigkeit beim Ball. Ansonsten muss er ihn schnüffelnd suchen. Häufig kommt es vor, dass Hund und Ball sich in vollkommen unterschiedliche Richtungen von mir fort bewegen. Ich schaue nach rechts und links und weiß ab und zu gerade noch, wo der Hund geblieben ist. Aber wo ist der Ball?

Nächster Schritt: Ich rufe: „Such —– such den Ball“ und Hundi rast wie ein wild gewordener Bluthund mit wedelndem Schwanz durch die Gegend, hat die Nase auf dem Boden und leistet intensive Sucharbeit. Er ist dabei sehr ausdauernd, gut ausgelastet und durch Nichts von seiner Suche abzulenken. Wenn er den Ball dann findet, schnappt er ihn und begießt erst einmal triumphierend die nächst beste Pflanze. „Was bin ich doch für ein toller Kerl“, verkündet er durch die neue Duftnote allen Artgenossen, die an dieser neuen Nachricht sicher sehr interessiert sind.

Ab und zu findet er den Ball  nicht und dann? Dann fange ich selber an zu suchen. Da wir bis zum heutigen Tag ungefähr 15 Hundespielzeuge unterschiedlichster Art auf Bäumen zurück lassen mussten oder im Rhein versenkt haben, gibt es in unserem Hause zurzeit nur noch simple Tennisbälle. Doch auch hier ist der Schwund hoch. Denn ab und zu suche auch ich vergeblich. Vielleicht freut sich dann der nächste Hundebesitzer über einen zerkauten Tennisball.

Finde ich den Ball vor dem Hund, habe ich einen Wurf frei und versuche dem kleinen Wilden beizubringen, doch bitte so lange sitzen zu bleiben, bis der Ball gelandet ist und er die Flugbahn verfolgen kann. Sofern ich den Hund nicht mit einer Eisenkette im Boden verankere, habe ich für diese Maßnahme keine Chance. Er ist einfach ein Balljunkie. Und so gibt es weiter natürlichen Schwund – an zerkauten und unzerkauten Tennisbällen.

Wenn alle Bälle verschossen sind und auch zu Hause kein verirrter Ball mehr im Keller aufzutreiben ist, wird es Zeit nach München zu fahren :-). Dort kenne ich im Olympiapark einen tollen Tennisplatz, um den herum sehr viele  verschossene Bälle liegen. Ich weiß nicht wieso und weshalb. Liegt es an der lockeren Tennisspiel Art der Münchener Bevölkerung? Handelt es sich um einen Lehrplatz oder ist einfach im Süden der Überfluss ausgebrochen? Die Begründung kann mir egal sein, denn ich weiß, dass ich bei Spaziergängen im Olympiapark ausnahmsweise mit mehr Tennisbällen (Hund trägt bis zu drei im Maul) zurückkomme als ich vorher bei mir hatte.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und wenn Ihr Tennisbälle (auch gebraucht) übrig habt, immer her damit :-).