Mit ‘Tiere’ getaggte Beiträge

Tiger

Tiger

Es regnet und regnet. Viel Wasser von oben über Aalborg. Was machen? Für mich die Gelegenheit endlich einmal den Aalborger Zoo zu besuchen.  Ich bin nicht gerade ein großer Zoofan, weil mir das Anschauen von eingesperrten Tieren im Allgemeinen nicht wirklich viel Freude bereitet. Doch vor einigen Jahren besuchte ich den Hamburger Zoo Hagenbeck und war über die weitläufigen und naturnahen Tiergehege überrascht. Hier am Limfjord konnte ich nun feststellen, dass auch der Aalborger Zoo nicht nur hübsch, sondern auch großzügig für die Tiere angelegt ist.

Interessant fand ich den für Menschen bereit gestellten Affenkäfig. Dort kann jeder Zoobesucher einmal die Seiten wechseln, um zu erleben wie es ist, von anderen Lebewesen durch eine Glasscheibe angestarrt zu werden. Das könnte doch eigentlich jeder Zoo einführen.

Aalborg Zoo_23

Doch neben solchen interessanten Selbstversuchen gibt es natürlich auch viele verschiedene Tiere im Aalborger Zoo zu sehen. Sehr weitläufig angelegt ist das große Savannenfreilaufgehege. Dort gibt es u. a. Zebras und Giraffen zu sehen. Die Giraffen schienen sich jedoch weniger zum Fressen als zum Schutz vor Regen unter dem großen Baum zusammenzudrängen.

Giraffen fressen und suchen Regenschutz unter den großen Savannenbäumen

Giraffen fressen und suchen Regenschutz unter den großen „Savannenbäumen“

Giraffe

Giraffe

Zebra

Zebra

Lemuren

Lemuren

Flamingos

Flamingos

Ich möchte ein Eisbär sein...

Ich möchte ein Eisbär sein…

Affe mit Bedeckung - Regenschutz

Affe mit Bedeckung – Regenschutz

Bei den am Morgen frischen Temperaturen und dem vielen Wasser von oben, benötigten auch die Schimpansen in den Bäumen einen Regenschutz. Den Eisbären schien der Regen weniger auszumachen. Doch wie fühlt es sich wohl für die afrikanische Löwenfamilie im kühlen Dänemark an?

Der Löwe ruht unter Büschen (Regenschutz)

Der Löwe ruht unter Büschen (Regenschutz)

Löwinnen mit ihren Jungen

Löwinnen mit ihren Jungen

Tiger mit Zoorost

Tiger mit Zoorost

Tragisch die Geschichte von dem einst aus dem Zoo entlaufenden Panther, der erschossen wurde und nun nur noch ausgestopft zu bewundern ist. Dagegen ist der Nilpferdschädel weniger Angst einflößend.

Der ausgebrochene Panther......

Der ausgebrochene Panther……

Nilpferd Schädel

Nilpferd Schädel

Viele Dänen nutzen den Zoo mit seinen großzügigen Spiel- und Sitzgelegenheiten auch für ein Picknick. Und tatsächlich gibt es für solche Regentage mehr als genügend überdachte Picknickplätze.

Mein persönliches Fazit: Auch an Regentagen ist der Aalborger Zoo einen Besuch wert.

 

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Mompox - Iglesia de Santa Barbara

Mompox – Iglesia de Santa Barbara

Nach einer erholsamen Nacht im familiären Hotel am Rio Magdalena in der Nähe der Kirche Santa Barbara können wir in der kleinen Küche ein stärkendes Frühstück mit frischen Früchten und Eiern genießen. Dann geht es mit einem lokalen Guide auf einen großen Rundgang durch Santa Cruz de Mompox.

Mompox - Hotelküche und Esstisch

Mompox – Hotelküche und Esstisch

Mompox - Rio Magdalena

Mompox – Rio Magdalena

Mompox - Schaukelstühle

Mompox – Schaukelstühle

Mompox - Rio Magdalena

Mompox – Rio Magdalena

Mompox - Hotel

Mompox – Hotel – Tür mit kunstvoller Vergitterung

In Mompox scheint bei blauem Himmel die Sonne und es ist tropisch heiß – ganz mein Wetter. Santa Cruz de Mompox  liegt unmittelbar am Ufer des Rio Magdalena und wurde 1537 gegründet. Die Stadt war einst ein bedeutender Handelshafen und besitzt heute noch wunderschöne Kolonialbauten. Wir sehen beeindruckende Plätze, das große alte gelbe Zollhaus, das Rathaus und viele andere sehenswerte alte Gebäude. 1995 wurde Santa Cruz de Mompox zum Unesco Weltkulturerbe ernannt. Doch auch hier scheint laut lokalem Guide nicht alles Geld anzukommen, das von der Unesco gesandt wird. Dunkle Kanäle, fehlende Kontrolle oder noch andere Gründe? Ich kann die Antwort leider selber nicht heraus bekommen und auch der Reiseleiter und der lokale Guide halten sich mit generellen Aussagen bedeckt.

Mompox - Platz

Mompox – Platz mit Schatten spendendem Baum

Mompox - Kirche

Mompox – Kirche

Mompox - Silberschmied

Mompox – Silberschmied bei der Arbeit

Mompox - Geschäft

Mompox – Geschäft

Mompox - Geschäft

Mompox – Geschäft

Mompox - Kirche

Mompox – Kirche

Mompox - Tor, um mit dem Pferd hinein zu reiten

Mompox – buntes Häuser und große Tore

Mompox - Kirche

Mompox – Kirche

Mompox - Zollhaus am Rio Magdalena

Mompox – beeindruckende Kolonialbauten

Mompox - Friedhof

Mompox – Friedhof

Mompox - Kirche

Mompox – Kirche

Mompox - Boot mit Krügen

Mompox – Boot mit Krügen

Mompox - Zollhaus am Fluss

Mompox – Zollhaus am Fluss

Mompox - Schuhmacher auf der Straße

Mompox – Schuhmacher bei der Arbeit auf der Straße

Mompox - Innenhof

Mompox – Innenhof

 

 

Wir staunen über die vielen gut ausgeschmückten Kirchen. Sehr schön und in der Form mit dem achteckigen Glockenturm besonders auffällig: die Kirche Iglesia de Santa Barbara. Das Uhrwerk auf dem Turm stammt aus Deutschland. Der Aufstieg auf den Turm lohnt sich, denn der Blick über die Dächer von Mompox ist fantastisch.

Mompox - Blick über die Dächer vom Kirchturm

Mompox – Blick über die Dächer vom Kirchturm

Mompox - Glocke

Mompox – Glocke

Mompox - Uhrwerk

Mompox – Uhrwerk

Mompox - Kirche

Mompox – Kirche

Mompox - Blick über die Dächer vom Kirchturm

Mompox – Blick über die Dächer vom Kirchturm

Mompox - Blick vom Kirchturm

Mompox – Blick vom Kirchturm

Mompox - Iglesia Santa Barbara

Mompox – Iglesia Santa Barbara

Mompox - Kirche Santa Barbara

Mompox – Kirche Santa Barbara

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sehen hübsche weiße und bunte Häuser. Die großen Tore sollen aus der Zeit stammen, als die Hausherren zu Pferd in den Innenhof ritten. Das könnte mir auch gefallen.  Auch die Innenhöfe sind häufig sehr hübsch ausgestattet. Sehr alte Gemäuer, die sicher lange Geschichte erzählen könnten. Wir hören von dem lokalen Guide an diesem Tag sehr viele lokale „Legenden“, die er uns gerne als wahre Ereignisse verkaufen möchte. Ausgeschmückt mit mystischen Einlagen klingen sie in unseren Ohren teilweise doch ein wenig unglaublich. Geprägt von Überlieferungen verbunden mit einem strengen Glauben haben sich diese alten Erzählungen über die Jahrhunderte bewahrt. Schade, dass ich mir nicht alle merken kann.

Mompox -Eselsgefährt

Mompox -Eselsgefährt

Mompox - Tuc Tuc

Mompox – wer nicht laufen mag fährt Tuc Tuc

Mompox - Straße

Mompox – Wohnsstraße

Mompox - Geschäftsstraße

Mompox – Geschäftsstraße

Mompox - Eingangstor

Mompox – Eingangstor

Mompox - Denkmal

Mompox – Bolivar Denkmal

Mompox - Schule

Mompox – Schule

Mompox - Denkmal

Mompox – Denkmal zur Erinnerung an den Schulgründer

Mompox - Schule

Mompox – Kinder in Schuluniform

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir besuchen einen Silberschmied, sehen eine Schule und können auch einen Gang über den sehr schön angelegten Friedhof unternehmen. Zur Abkühlung gibt es in einem Geschäft für alle die es mögen, ein Eis. Die Temperaturen steigen bis auf fast 40 Grad. Wir sehen bei unserem Stadtrundgang auch einige Denkmäler. Auf einem ist das Bolivar Zitat: „Mein Leben verdanke ich Caracas und meinen Ruhm Mompox“ festgehalten.

Mompox - Friedhof

Mompox – Friedhof

Mompox - Vogel auf einem Engelskopf

Mompox – Vogel auf einem Engelskopf

Mompox - Friedhof

Mompox – Friedhof

Mompox - Friedhof

Mompox – Friedhof

Mompox - Friedhof

Mompox – Friedhof

Mompox - Friedhof

Mompox – Friedhof

Mompox - Friedhof

Mompox – Friedhof

Bei den im Laufe des Tages ständig ansteigenden Temperaturen ist es angenehme, dass wir am späten Nachmittag eine Bootsfahrt unternehmen. Es geht den Rio Magdalena hinauf und dann durch kleine Kanäle in eine große Lagune hinein. Wer schwimmen möchte, kann das tun. Die Dorfjugend wartet bereits auf uns im Wasser.

Mompox - Abendstimmung

Mompox – Abendstimmung am Fluss

Mompox - Abendstimmung am Rio Magdalena

Mompox – Abendstimmung am Rio Magdalena

Mompox Bootstour - badende Kinder und Jugendliche

Mompox Bootstour – badende Kinder und Jugendliche

Mompox Bootstour - Silberreiher

Mompox Bootstour – Silberreiher

Mompox Bootstour - badende Kinder und Jugendliche

Mompox Bootstour – badende Kinder und Jugendliche

Mompox Bootstour - Echse

Mompox Bootstour – Echse

Mompox Bootstour - badende Kinder und Jugendliche

Mompox Bootstour – badende Kinder und Jugendliche

Mompox Bootstour - Flusslandschaft

Mompox Bootstour – Flusslandschaft

Mompox Bootstour - Flusslandschaft

Mompox Bootstour – Flusslandschaft

Mompox Bootstour - Flusslandschaft

Mompox Bootstour – Flusslandschaft

Mompox Bootstour - Echse

Mompox Bootstour – Echse

Mompox Bootstour - Echse

Mompox Bootstour – Echse

Mompox Bootstour - Echse

Mompox Bootstour – Echse

Mompox Bootstour - Echse

Mompox Bootstour – Echse

Mompox Bootstour - Flusslandschaft

Mompox Bootstour – Flusslandschaft

Mompox Bootstour - Silberreiher

Mompox Bootstour – Silberreiher

Mompox Bootstour - badende Kinder

Mompox Bootstour – badende Kinder

Mompox Bootstour - Flusslandschaft

Mompox Bootstour – Flusslandschaft

Mompox Bootstour - Flusslandschaft

Mompox Bootstour – Flusslandschaft

Mompox Bootstour - Flusslandschaft

Mompox Bootstour – Flusslandschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sehen große weiße Silberreiher, Geier und Echsen. Leider sind bei der schnellen Bootsfahrt ein gutes Fokussieren und damit auch scharfe Bilder – zumindest für mich – nicht möglich. Es bleibt bei „verschwommenen“ Eindrücken. Die großen Echsen kann ich am nächsten Morgen dann doch noch fotografieren, als sich zwei Echsenmännchen hoch im Baum ein Gefecht liefern. Nicht nur ich schaue nach oben. Auch ein Hund mit Herrchen scheint der Echsenkampf zu interessieren. Der Mann erzählt mir, dass es dem Hund gefallen würde, wenn eine Echse vom Baum herunterfallen würde. Ein leckeres Frühstück. Doch den Gefallen haben die Echsen dem Hund zumindest an jenem Morgen nicht getan.

Echse

Echsenmännchen im Baum

Echse

..und noch ein Echsenmännchen im Baum

Hund und Herrchen schauen dem Echsenkampf oben im Baum zu

Hund schaut dem Echsenkampf oben im Baum zu und freut sich gedanklich bereits auf ein leckeres Frühstück

Echsenkampf

Echsenkampf

Echsenkampf

Echsenkampf

Hund und Herrchen schauen dem Echsenkampf oben im Baum zu

Hund und Herrchen schauen dem Echsenkampf oben im Baum zu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Noch einmal auf See vor Los Gigantes: Atlantik, Felsen und viele Delfine und Grintwale

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In welcher Sprache auch immer. Die Vögel sind wieder da. Im letzten Jahr hatte ich hier erzählt, dass in meiner Wohngegend drei wilde Papageien leben. Sie sind vor vielen Jahren aus dem Loropark in Puerto de la Cruz ausgebrochen. Ein Nachbar, dem die Vögel sogar zum Füttern auf die Hand fliegen, erzählte mir, dass die Papageien  jedes Jahr Junge hätten. Doch anscheinend gibt es in Los Gigantes Nesträuber, die die kleinen Papageien aus dem Nest der Eltern stehlen. So bleiben es seit Jahren drei grüne Vögel, die wild in den Palmen von Los Gigantes leben.

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Wir haben hinter dem Haus eine große Palme, auf der die Vögel im letzten Jahr immer saßen. Doch die Palme wurde im Herbst beschnitten und die verbliebenen Blätter und Äste sind anscheinend zu kurz für eine „Papageienlandebahn“. So konnte ich die Vögel in den letzten Monaten nur in der Ferne kreischen oder sie am Himmel vorüber fliegen sehen.

2+1

2+1

Doch nun haben wir eine Agave im Garten.  Agaven werden ja manchmal auch als Jahrhundertpflanze bezeichnet, da sie nur einmal blühen und bis dahin mehrere Jahrzehnte vergehen können. Anscheinend gerade richtig hat sich unsere Agave zum Blühen entschlossen und einen mehrere Meter hohen Blütenstand ausgebildet. Heute Morgen wurde ich vom Kreischen der Loros geweckt. Das Paar saß zusammen auf einem Zweig der Agave, betrieb gegenseitige Federpflege und genoss offentsichtlich die Zweisamkeit. Ein wenig einsam wirkte hingegen Nummer 3. Sie oder er saß  eine Etage höher allein auf einem Zweig. Vielleicht schafft es ja noch einmal ein Artgenosse aus dem Loro Park in die Freiheit. Nummer 3 würde sich sicher freuen.

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An einem ganz normalen Sommerabend….

Im Aquarium haben die Fische es immer warm. Sie leiden nicht unter der schwülen Sommerhitze und können diese höchstwahrscheinlich aber auch nicht genießen. Ob Fisch Rudi allerdings weiß, dass Kater auf dem dem Aquarium gegenüberliegenden Schrank Stellung bezogen hat?

Mit leicht ausgefahrenen Krallen wirft er begehrliche Blicke Richtung Aquarium.

Hundi macht die Sommerhitze zu schaffen. Er interessiert sich nicht für Fisch, sondern träumt von einem großen Kauknochen.

Als Kater merkt, dass er auch heute wieder keine Chance auf Frischfisch aus dem Aquarium hat, da die Menschen blöderweise das Aquarium mit einer Glasplatte abgedeckt haben, widmet er sich der Körperpflege.

Auch das ist Hundi heute zu viel. Irgendwie kommt er durch den Kater, der auf dem Schrank sitzt, immer wieder aus seinem schönen Knochentraum raus.

Gerade erscheint der Knochen wieder und Hundi träumt, wie er genüsslich hinein beisst. Dann plötzlich: ein Schrei schreckt Hund hoch. Weg ist der Knochen. Und alle im Wohnzimmer anwesenden Zweibeiner stürzen auf den Schrank zu, auf dem der Kater gerade noch saß.

Kater verschwindet lieber schnell. Aber was ist das? Nicht nur der schöne Knochentraum, sondern auch das Internet ist weg.

Routerantennen als Katzenspielzeug? Das kommt bei den Zweibeinern gar nicht so wirklich lustig an.

Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Nein, hätten sie mich mit dem Fisch spielen lassen, wäre nichts passiert. Und immerhin: so schlimm ist der Schaden doch gar nicht.

Kater, Internet, Fisch? Mir egal – lasst mich b i t t e endlich schlafen.

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Heute entführe ich Euch von Teneriffa in das „nahe“ gelegene Afrika und hinterlasse hier einen Text, den ich nach meinem Urlaub 2008 in Kenia geschrieben habe. Da mein Mann im Moment zu Besuch ist, sind wir sehr viel unterwegs und ich bin nur ganz selten im Internet. Hinzu kommt noch, dass bei mir im Hause das WLAN zusammengebrochen ist, da die zuständige Dame in den Weihnachtsurlaub gefahren ist. Es gibt keine Vertretung (!) und so müssen alle Leute im Haus warten bis der Urlaub der Dame beendet ist. Solange hangele ich mich von Cafe zu Cafe und hoffe auf Netzwerke. Aus diesem Grunde können meine Besuche bei Euch im Moment nur kurz ausfallen, aber irgendwann wird die Dame, die allein die Macht hat, das WLAN wieder einzuschalten, wohl zurück sein :-). Dann bin ich hoffentlich wieder richtig bei Euch.

Die Flusspferde wälzten sich gerade eines nach dem anderen den schlammigen Abhang zum Fluss hinunter, in dem sie den ganzen Tag über dösend und mit ihren kleinen Ohren wackelnd zubringen würden. Die Nacht hatten sie grasend auf der Anhöhe über dem ruhig dahin fließenden Fluss verbracht, während der Mond die weite Grasfläche beschienen hatte. Nun verblasste der Mond langsam und am Horizont zogen die ersten dunkelroten Streifen, die den nahenden Sonnenaufgang ankündigten, herauf. In wenigen Stunden würde die Sonne wieder sengend über dem Land stehen.

Wir machten uns mit leichtem Gepäck, das Wasservorräte und die Kameraausrüstung enthielt, auf, um mit einem Guide, einem Fahrer und vier weiteren Gästen der Lodge in einem Jeep Richtung Berge zu fahren. Zunächst führte uns die schnelle Fahrt noch bei Dunkelheit durch die weite Ebene der Massai Mara in Kenia. Dieser große Nationalpark, der unter Schutz steht, wird wegen des großen Tierbestandes von vielen Touristen jährlich besucht. Große Landflächen gehören den verschiedenen Stämmen der Massai, auf die man in den weiten Flächen überall mit ihren Herden trifft. Bereits von weitem sind sie wegen ihrer leuchtend roten Überwürfe zu erkennen. Sie leben hier in Dörfern, die mit Holz und Zweigen zum Schutz vor wilden Tieren umgeben sind.

Ab und zu sahen wir ein Zebra oder einen Schakal aus dem Kegel des Scheinwerferlichtes in die Dunkelheit flüchten. Langsam verwandelte sich das Schwarz der Nacht in graue Farbe. Die Morgenröte am Horizont leuchtete nun in breiten roten und orangen Farben. Die Fahrbahn verengte sich und wir fuhren einen schmalen Pfad bergauf. Mit dem einsetzenden Tageslicht sahen wir, dass der Pfad immer schmaler und holpriger wurde. Selbst der Geländewagen hatte mit der Steigung zu kämpfen. Plötzlich verjüngte sich der Fahrweg und wir fuhren wieder gerade aus, auf einem mir unendlich weit erscheinendem Plateau. Hinter uns erleuchtete die aufgegangene Sonne nun die ganze Ebene. Wir sahen weit unter uns eine kleine Herde von Giraffen aus einem Gebiet, das mit Gebüsch bewachsen war, herauskommen. „Die haben dort die Nacht verbracht und suchen nun in der Morgensonne eine Wasserstelle auf“, erklärte uns unser Guide.

Der Fahrer fuhr schneller und lenkte den Wagen Richtung Plateaukante. Dort forderte uns der Guide auf, aus dem Fahrzeug auszusteigen. Wir wanderten noch ungefähr 500 Meter durch unübersichtliches Felsengelände. Dann standen wir fast unmittelbar vor der Abbruchkante des Plateaus. Für uns völlig unerwartet, eröffnete sich ein unbeschreiblicher Anblick. „Das ist die Migration“, sagte unser Guide. „Die Tiere ziehen von Kenia nach Tansania, wo sie um diese Jahreszeit neue Weidegründe aufsuchen“. Weit unter uns in der Ebene sahen wir tausende von Zebras, Antilopen und anderen Herdentieren in riesigen Verbänden vorbeiziehen. Wir hörten das laute Stampfen ihrer Hufe, das bis uns auf die Berge herauf drang. Die Tierherden reichten bis zum Horizont, wo sie sich vor unseren Augen in  Staubwolken auflösten. Diesen schönen Anblick am Morgen habe ich nie vergessen.

Ich wünsche allen Lesern einen wunderschönen Tag.

Heute berichte ich von einer Bootstour, die ich am letzten Wochenende von Los Gigantes aus unternommen habe. Mehr oder minder bin ich durch Zufall in dem großen Yachthafen auf Angebote zum „whalewatching“ gestoßen. Zunächst ging es mir ein wenig auf die Nerven, dass mir an allen Ecken Angebote gemacht wurden und gleich zehn verschiedene Verkäufer in sechs Sprachen auf mich einredeten. Alle wollten mich davon überzeugen, dass gerade ihr Boot das richtige Schiff für mich sei.
Mir waren im Urlaub an anderen Orten bereits häufiger Bootstouren mit den Versprechen, Delfine und Wale zu sehen, offeriert worden und nicht immer wurden die vollmundigen Versprechen eingehalten. Daher war ich ehrlich gesagt zunächst ein wenig skeptisch. Es war ein grauer milder Tag und da Hund  sogar mit auf das Boot durfte, sagte ich schließlich zu.

Wir sahen keinen Orkawal. Der kleine Orka sitzt auf einem Regal in meiner Wohnung und soll wohl darauf hinweisen, dass es hier in der Gegend auch Orkawale gibt. Wir sahen auch keine Delfine. Zu meiner Überraschung sahen wir jedoch Pilotwale. Und das war wirklich ein großartiges und für mich absolut überraschendes Erlebnis. Wir sahen sogar sehr viele von den schönen Tieren aus nächster Nähe. Einige tauchten unter unserem Boot durch. Leider ist es mir nicht gelungen, das zu fotografieren. Gelungen sind mir jedoch einige „Flossenbilder“ aus nächster Nähe.

Blick bei der Hafenausfahrt auf die mit Terrasenhäusern und Hotels verbaute Südküste

die erste große Flosse eines Pilotwales in Sicht

ein Pilotwal

eins, zwei, drei Pilot“en“wale

Vater und Sohn oder Mutter und Tochter?

eine ganze Herde

Ich war sehr ergriffen von diesem wunderschönen Erlebnis, da ich tatsächlich nicht damit gerechnet hatte, die großen Tiere so nah zu sehen. Danach ging es weiter unter die großen Felsen von Los Gigantes. Erst als unser kleines Boot an und unter den Felsen vorbei fuhr, wurde mir bewusst, wie riesig diese gigantischen Felsen eigentlich sind. Ich kam mir sehr klein vor.

Hier ist der Eingang zu der bekannten Mascaschlucht. Von dort beginnen viele Wanderungen, die hoch zum Dorf Masca, über das ich bereits berichtet hatte, führen. Wer das Foto ganz nah heranzoomt, kann oben im Bild ein paar kleine weiße Häuser  erkennen. Das ist Masca.

Hundi macht auch Walbeobachtung

„Warum muss ich hier eigentlich angeleint sitzen? Würde viel lieber mit den Walen schwimmen gehen.“

kleine Boote und gigantische Felsen

Wer mehr Bilder sehen möchte, kann dies wie immer, auf meinem FlickR Account (links ist der Zugang). Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

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Während Ihr sicher langsam alle in die Federn hopst und auch Katerchen süß von kleinen Mäusen träumt, sitze ich auf dem Flughafen und warte zusammen mit Hund auf meinen Nachtflug, der mich in die Sonne bringen soll. Auch Hund schläft diese Nacht nicht im Hundekörbchen mit seinem Kumpel Kater, sondern wartet in der Transportbox auf seinen Abtransport in den Flieger. Ich selber habe keine Flugangst, aber wegen dem Hund in der Luft mache ich mir immer wieder große Sorgen. Nun ist es bereits sein dritter Flug und die ersten beiden Flüge haben problemlos geklappt. „Also wird es auch dieses Mal wieder gut gehen ,“ spreche ich mir selber Mut zu.

Ich selber bin in einer solchen Situation auch nicht in der besten Verfassung, da ich vor Aufregung nicht vorgeschlafen habe und mir nun wegen der Flugverlegung zu dieser unguten Zeit auch noch die Nacht um die Ohren schlagen darf. Die letzten Tage waren auch ein wenig wild, da ich zu Hause noch alles erledigen wollte und meine Männer „gut ausgerüstet“ zu Hause zurück lassen wollte. Dann hat mich eine heftige Migräne noch einen ganzen Tag, den ich dringend gebraucht hätte, außer Gefecht gesetzt. Statt lustig weiter meine Reise vorzubereiten, lag ich den gesamten letzten Freitag im abgedunkelten Zimmer. Nun ist das Kapitel zum Glück vergessen und ich habe eine lange Nacht vor mir. Und dann habe ich Urlaub!!! Ich freue mich, bin gespannt wie ein Flitzebogen und werde sobald möglich, von der Insel berichten. Falls Ihr die nächsten vier Wochen wider erwarten nichts von mir hören solltet, hat das mit dem WLAN wohl nicht geklappt :-). Nee, daran will ich jetzt lieber nicht denken.


Ich wünsche Euch eine Gute Nacht und einen guten Start in den Morgen.

Die werde ich morgen in der Früh auf dem Flughafen sicher brauchen.

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– Diese Woche muss ich ganz dringend die letzten Palmen und Pflanzen vom Hof in das Haus holen, denn langsam droht Frostgefahr. Auch die Gartenmöbel gehören nun abgewischt und gut verstaut. Schade, die Zeit am Sonntag im Freien zu frühstücken ist erst einmal vorbei.

– Diese Woche muss ich wirklich daran denken, Entwurmungstabletten für Hund und Kater zu besorgen und eine kleine Wurmkur mit ihnen zu machen. Bei Hund ist das unproblematisch. Er frisst alles – auch gerne Entwurmungstabletten. Bei Kater ist es ein Drama. Und wenn ich die Tabletten zu Staub zerhacke. Er riecht sie im Fressen und lässt lieber die ganze Portion stehen als auch nur einen Krümmel der Tabletten in sich aufzunehmen. Hier muss ich mir noch etwas Geschicktes ausdenken.

– Diese Woche haben die Herbstferien bei uns begonnen und ich habe meinem Sohn versprochen, mit ihm gemeinsam sein ganzes Zimmer einmal gründlich zu entrümpeln und neu zu gestalten. Da muss ich aufpassen, dass ich nicht alleine an dem Projekt arbeite :-).

– Am Ende dieser Woche werde ich noch einmal Richtung Süden fahren, um meinen nächsten Verwandten einen Besuch abzustatten. Vorher sollte ich vielleicht den defekten Auspuff am Wagen reparieren lassen :-).

– Diese Woche kann ich endlich meinen neuen Personalausweis abholen, den ich brauche, wenn ich im November in den Süden starten will. Es wird mich ein Gesicht aus dem Dokument anschauen, das wieder um eine Dekade gealtert ist. Egal, Hauptsache ich kann nun reisen.

– Diese Woche sieht das Wetter so aus, als wenn die Hundespaziergänge bei kaltem Wetter stattfinden werden. Da freut sich doch der Labrador. Und ich zittere und freue mich an der Laubfärbung.

– Diese Woche werde ich mir Zeit für Spanisch lernen und schreiben reservieren. Nachts um 23.00 Uhr? 🙂

– Diese Woche — nein, mehr werde ich nicht machen.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und eine gute Woche.

Staying alive

Veröffentlicht: 28. September 2011 in Hund, Leonies Leben 2011
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Ich bin weder ein Fan von Michael Jackson, noch fahre ich einen Mercedes. Dennoch mußte ich schmunzeln, als ein Freund mir vor einigen Tagen dieses kleine Werbefilmchen zukommen ließ. Ich hoffe mal, dass die Bremsen des gezeigten Fahrzeuges wirklich so gut sind und wünsche allen Lesern einen schönen Tag. Und wenn Ihr in den Wald gehen solltet, hütet Euch  vor sportlichen M. Fahrern und tanzenden Tieren :-).