Mit ‘time’ getaggte Beiträge

Auch wenn ich in diesem Jahr viel weniger zum Bloggen gekommen bin, als ich mir das eigentlich gewünscht hätte, habe und hatte ich meinen Blog immer im Hinterkopf. Es gibt so viele wunderschöne Wandertouren auf der Insel, die ich teilweise auch fotografisch festgehalten habe und über die ich gerne schreiben möchte. Ob die Zeit in 2013 reichen wird? Mit zunehmenden Alter erscheint es mir, dass mir ab und zu die Zeit einfach davon läuft.

Es gibt so viele Menschen, mit denen ich mich noch intensiver austauschen und mit denen ich Kontakt halten möchte.

Es gibt so viele Projekte, die ich noch angehen möchte.

Es gibt so viel, das ich noch lernen möchte.

Es gibt so viel, das ich noch sehen möchte.

Es gibt so so viel auf dieser Welt…über das ich schreiben, das ich fotografieren, das ich erleben möchte. Geht es Euch auch so?

Ich wünsche mir für 2013, dass ich die Ruhe und Gelassenheit finde, die Dinge, die wirklich wichtig sind, zu erkennen. Und ich wünsche mir die Energie diese Dinge auch umzusetzen und damit anderen Menschen und mir eine Freude machen zu können.

Zum Jahresabschluss einige Fotos aus dem Dezember. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und ein gutes Neues Jahr 2013.

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Hiking Tenerife

Veröffentlicht: 14. Dezember 2012 in Reisen 2012
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Z E I T – as time goes by – Z  E I T – as time goes by – Z E I T

Vier Monate sind nun seit meinem letzten Lebenszeichen hier im Blog vergangen. Vier Monate – eine kurze und eine lange Zeit. Mein Leben war etwas bewegt und ich habe dabei anscheinend den Anschluss an meinen eigenen Blog verloren :-).  Ich bin nun wieder auf Teneriffa und hoffe inständig, dass es nicht wieder vier Monate dauert, bis ich zum nächsten Blogeintrag komme. Ein erster kleiner Eindruck von der Insel mit diesen Bildern.

Hiking Tenerife

Leonie

In Deutschland hatte ich gerade eine Woche Zeit mich an die Winterzeit zu gewöhnen. Dann flog ich nach Teneriffa und konnte die Zeit wieder eine Stunde zurück drehen. Eigentlich macht diese eine Stunde ja nun wirklich nichts aus. Ein Jetlag ist nicht zu befürchten. Dennoch komme ich im Moment ab und zu genau mit dieser einer Stunde durcheinander. Zum Beispiel rufe ich zu Hause an und verstehe nicht, warum alle ein wenig angesäuert sind. Bis mir klar wird, dass ich versprochen habe, mich um 19.00 Uhr zu melden und dann um 19.00 Uhr Teneriffa Zeit feststelle, dass es zu Hause bereits 20.00 Uhr ist. Auch mein Computer zeigt noch die deutsche Zeit und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich ihn umstellen soll oder ihn mit der deutschen Zeit lassen soll. Das hätte den Vorteil, dass ich immer weiß, was die Stunde in Deutschland geschlagen hat. Wenn der Computer in Deutschzeit bleibt,  hätte ich eine gute „Zeithilfe“ für Deutschland, könnte mich hier vor Ort bei wichtigen Abfahrtszeiten jedoch ein wenig vertun.

Den mitgebrachten Navigator habe ich umgestellt, weil mit der deutschen Zeit und einer veralteten Software gab es so viel durcheinander, dass ich bereits meinte, dass ich anstelle von Schuhen dieses Mal den Navigator auf der Insel lassen würde. Tief im Meer. Nein, nun ist die Zeit richtig eingestellt und irgendwie, irgendwann werde ich auch eine neue Software besorgen. Bis dahin muss ich halt virtuell ein wenig „offroad“ fahren.

Ganz anders mein IPad. Das Teil ist anscheinend intelligent und hat sich zeitmäßig selber umgestellt. Leider bin ich anscheinend nicht intelligent genug für das IPad. Als ich am ersten Morgen hier aufwachte, zeigte es sieben Uhr an. Ich dachte, dass es deutsche Zeit anzeigen würde. „Ach, wenn es erst sechs Uhr ist, kann ich ja noch ein bisschen schlafen“, dachte ich mir und blieb liegen. Als ich dann später vor die Tür trat und auf die Armbanduhr schaute, staunte ich nicht schlecht, dass es bereits 9.00 Uhr war. So spät waren Hund und ich noch nie aus dem Haus gekommen.

Eine kleine Stunde kann ab und zu doch etwas ausmachen, auch wenn es heißt, dass dem Glücklichen keine Stunde schlägt (oder so ähnlich?).

Ich wünsche Euch einen guten Tag und viele glückliche Stunden.

Vor einigen Wochen wollte ich mir zu meinem Geburtstag selber ein kleines Geschenk machen und einen ganz tollen Tag nur für mich verbringen. Ich hatte am Abend vor meinen Geburtstag mit Familie und Freunden im kleinen Kreis ein wenig in den Geburtstag herein gefeiert. An dem Tag selber hatte ich mir frei genommen und lag morgens im Bett und überlegte, was ich denn jetzt wohl mit meiner großen Freiheit anfangen könnte.

Ich malte mir einen für mich tollen Tag im Kopf aus. Zunächst verschwanden die grauen Wolken, die ich durch mein Fenster sehen konnte. Ich lief mit dem Hund bei Sonnenschein und Wärme meine Joggingrunde und hatte an diesem Morgen nur nette Begegnungen. Dann würde ich ins Auto steigen und in ein großes Freizeitbad südlich von Bonn fahren. Ich würde dort schwimmen, saunieren, lesen – ein perfekter Tag.

Auf einmal fiel mir ein kleiner Zeittrick ein, den ich bereits als Kind benutzt hatte, um schöne Momente und Zeiten im Leben ein wenig zu verlängern. Ich hatte mir schöne Tage, wie zum Beispiel die Kindergeburtstage, immer im Vorfeld ganz intensiv vorgestellt und quasi im Kopf durchlebt. Dann habe ich mir gesagt. Schade, dass es bereits wieder vorbei ist. Wenn ich zaubern könnte, würde ich um Wiederholung bitten. Und siehe da, da das erste Ereignis nur im Kopf stattgefunden hatte, konnte ich alles in voller Länge noch einmal genießen. Sozusagen doppelte Freude mit Zeittrick.

Genau an diesem Geburtstag fiel mir dieser lang vergessene Zeittrick ein und ich probierte ihn neu. Als ich meinen Tag noch einmal im Kopf genossen hatte, erhob ich mich und konnte mit dem Zeittrick nun zum zweiten Mal einen schönen langen freien Tag genießen. Und der wurde dann sogar noch viel besser als die Vorstellung.

Ich lief mit meinem Hund meine Joggingrunde und die grauen Wolken waren verflogen. Die Sonne schien vom Himmel und für einen Tag war Sommer in Bonn. Ich stieg ins Auto und fuhr zu dem großen Freizeitbad. Gleich am Einlass erfuhr ich durch Zufall, dass Geburtstagskinder den ganzen Tag lang freien Eintritt für alle Bäder und Saunen haben. Was für eine Überraschung!  Die hatte ich in meiner ersten Version doch glatt ausgelassen!  Ich ließ den ganzen Tag die Seele baumeln und schwamm, saunierte, las in meinem Buch und döste vor mich hin. Und da alles umsonst war, gönnte ich mir sogar eine Massage, die meinem Körper und mir richtig richtig gut tat. Gegen Abend kam ich nach Hause und erhielt noch einen schönen Blumenstrauß, viele Anrufe und Glückwünsche per Internet – ein perfekter sehr laaaaanger und wunderschöner Tag. Der Zeittrick funktioniert also immer noch :-).

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und viel Zeit.