Mit ‘Wiese’ getaggte Beiträge

Auf den Bildern könnt Ihr sehen, was ich suche, wenn ich mich auf den örtlichen Wiesen 30 Zentimeter über der Grasnarbe bewege. Aus der Ferne könnte man vielleicht meinen, dass ich Pilze suche oder Blumen pflücke. Weit gefehlt. Ich suche Tennisbälle.

Wie kann es sein, dass ich die Bälle suchen muss und nicht mein Hund?, fragt Ihr Euch vielleicht. Das ist eine gute Frage. Natürlich soll und will eigentlich mein Wuffel suchen. Wir haben nur ein ganz kleines Problem. Er ist so wild auf das Suchen, dass er bereits los sprintet, wenn ich den Ball gerade aus der Hand werfe. Er schaut nicht, wohin der Ball fliegt und so ist Schwund vorprogrammiert. Schlägt der Ball so auf, dass er noch einmal hoch springt, sieht Hundi ihn zumeist und ist in einer irren Geschwindigkeit beim Ball. Ansonsten muss er ihn schnüffelnd suchen. Häufig kommt es vor, dass Hund und Ball sich in vollkommen unterschiedliche Richtungen von mir fort bewegen. Ich schaue nach rechts und links und weiß ab und zu gerade noch, wo der Hund geblieben ist. Aber wo ist der Ball?

Nächster Schritt: Ich rufe: „Such —– such den Ball“ und Hundi rast wie ein wild gewordener Bluthund mit wedelndem Schwanz durch die Gegend, hat die Nase auf dem Boden und leistet intensive Sucharbeit. Er ist dabei sehr ausdauernd, gut ausgelastet und durch Nichts von seiner Suche abzulenken. Wenn er den Ball dann findet, schnappt er ihn und begießt erst einmal triumphierend die nächst beste Pflanze. „Was bin ich doch für ein toller Kerl“, verkündet er durch die neue Duftnote allen Artgenossen, die an dieser neuen Nachricht sicher sehr interessiert sind.

Ab und zu findet er den Ball  nicht und dann? Dann fange ich selber an zu suchen. Da wir bis zum heutigen Tag ungefähr 15 Hundespielzeuge unterschiedlichster Art auf Bäumen zurück lassen mussten oder im Rhein versenkt haben, gibt es in unserem Hause zurzeit nur noch simple Tennisbälle. Doch auch hier ist der Schwund hoch. Denn ab und zu suche auch ich vergeblich. Vielleicht freut sich dann der nächste Hundebesitzer über einen zerkauten Tennisball.

Finde ich den Ball vor dem Hund, habe ich einen Wurf frei und versuche dem kleinen Wilden beizubringen, doch bitte so lange sitzen zu bleiben, bis der Ball gelandet ist und er die Flugbahn verfolgen kann. Sofern ich den Hund nicht mit einer Eisenkette im Boden verankere, habe ich für diese Maßnahme keine Chance. Er ist einfach ein Balljunkie. Und so gibt es weiter natürlichen Schwund – an zerkauten und unzerkauten Tennisbällen.

Wenn alle Bälle verschossen sind und auch zu Hause kein verirrter Ball mehr im Keller aufzutreiben ist, wird es Zeit nach München zu fahren :-). Dort kenne ich im Olympiapark einen tollen Tennisplatz, um den herum sehr viele  verschossene Bälle liegen. Ich weiß nicht wieso und weshalb. Liegt es an der lockeren Tennisspiel Art der Münchener Bevölkerung? Handelt es sich um einen Lehrplatz oder ist einfach im Süden der Überfluss ausgebrochen? Die Begründung kann mir egal sein, denn ich weiß, dass ich bei Spaziergängen im Olympiapark ausnahmsweise mit mehr Tennisbällen (Hund trägt bis zu drei im Maul) zurückkomme als ich vorher bei mir hatte.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und wenn Ihr Tennisbälle (auch gebraucht) übrig habt, immer her damit :-).

Herbstsonne, Ballspiel und Sonntagslaune

Veröffentlicht: 20. Oktober 2011 in Hund, Natur
Schlagwörter:, , , , , , , , ,

Am letzten Wochenende habe ich das schöne sonnige Herbstwetter für einen langen Spaziergang genutzt. Auf einer Wiese konnten wir am Ende sogar noch den Ball auspacken und ein wenig spielen.Los mach endlich – ich bin zwar schon von dem vielen laufen ganz gut fertig, aber ich will mehr, mehr mehr…

Wieder so lange ruhig sitzen bis ich endlich suchen darf  – ich will laufen und zwar sofort – wann darf ich denn endlich?

Wo hat sie den Ball nur versteckt?  Egal – ich finde ihn und zwar schneller als Ihr schauen könnt!

Ist er hier im Gras? Jetzt habe ich doch wieder vor Aufregung nicht richtig hingesehen. Wo ist er nur gelandet?

Riecht das lecker hier. Aber wo ist der Ball? Erst einmal eine kleine Pinkelpause.

Was liegt denn da? Ein bisschen graben macht Spass und dann fällt mir sicher auch wieder ein, wo ich den Ball finden könnte.

Ha, ich wußte es doch. Da hinten liegt er.

So, den geb ich jetzt erst einmal nicht mehr her.

So ist er richtig plaziert.

Hechel, hechel – ist das heute warm. Kein Labradorwetter.

Da bleib ich doch gleich liegen. Aber was ist das unter mir?

Ein bisschen schnüffeln geht immer.

Und noch ein letztes Mal. Jetzt passe ich auch auf. Und los….

Ha, das ist Tempo – fresst den Dreck hinter mir!

Noch einmal kräfig zubeißen ehe ich ihn wieder rausrücken muss.

Und Gute Nacht!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Allen Lesern einen schönen Tag und allen Hunden süße Träume.

 

Ich habe bereits über mein morgendliches Joggen mit dem Hund geschrieben. Dieses Ritual brauche ich, um den Tag in Ruhe angehen zu lassen, mich gedanklich zu sortieren und den Hund und mich zu bewegen. Da ich im Moment gesundheitlich ein wenig angeschlagen bin, ist mein laufen heute zu einem Spaziergang geworden. So habe ich zwar heute nicht meine sonst übliche acht Kilometer lange Strecke bewältigt, aber ich konnte die Kamera mitnehmen und heute morgen bei schönem Sonnenschein einige Momentaufnahmen von meiner Welt morgens um 7.00 Uhr festhalten.

Über Nacht hat es heftig geregnet, morgens um 6.00 Uhr schien jedoch bereits die Sonne auf die Felder und Wiesen. Der morgendliche leichte Dunst, der über dem Wald lag, verzog sich schnell. Auch auf unserem Bambus im Garten waren noch Regentropfen aus der Nacht oder waren es Tautropfen?

Im Teich und unterwegs in den Gräben war seit langer Zeit endlich auch wieder Wasser zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Felder rauschte heute morgen leicht der Wind und ich hatte endlich Gelegenheit einige Dinge, an denen ich täglich vorbei laufe, wie zum Beispiel diesen alten Anhänger, im Bild

festzuhalten. Leider machte sich die Tierwelt heute rar. Sonst sehe ich täglich Hasen, Kaninchen, Rehe, ab und zu Wildschweine und immer große Greifvögel. Heute war nur sehr weit entfernt ein etwas größerer Vogel oben auf  den kargen Ästen zu entdecken. Und der sah fast nach eine Taube aus, oder?

Durch das langsame wandern merkte ich heute auch , dass die Äpfel und Kirschen am Wegesrand bereits beachtliche Größe erreicht hatten.


Mein Hund war – wie häufig –  mit schnüffeln und lesen der Hundezeitung beschäftigt und fraß zwischendurch frische Kräuter.

Dabei ließ er sich auch nicht von den Pferden auf der Koppel stören, die anscheinend auch das gute Gras genossen.

Hier noch ein paar weitere Bilder von meiner Welt um 7.

Immer wieder boten sich verschiedene Durchblicke. Sei es durch den rostigen Zaun oder

durch das Gebüsch.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und einen sonnigen Pfingstsamstag.