Mit ‘Wolken’ getaggte Beiträge

Weg und Wolken

Weg und Wolken

Grüße aus dem Schwarzwald
Grüne Wiese - gelbe Blumen

Grüne Wiese – gelbe Blumen

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Freiburg_27

Weinreben und Pusteblumen

Weinreben und Pusteblumen

Weinreben und Pusteblumen

Weinreben und Pusteblumen

Wegweiser

Wegweiser

Alter Grenzstein

Alter Grenzstein

Storch auf der abgemähten Wiese

Storch auf der abgemähten Wiese

Storch

Storch

Blühende Wiese

Blühende Wiese

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Wacholderblüte

Flieder 🙂

Gasthaus Zur Sonne

Gasthaus Zur Sonne

Foto: Till We. - Lasko blickt über den gedeckten Tisch

Foto: Till We. – Lasko blickt über den gedeckten Tisch

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Bildschirmfoto 2015-10-11 um 12.07.34 KopieLetzte Woche hatte ich über eine Wanderung von Los Gigantes über das Tenogebirge und durch die Mascaschlucht berichtet. Leider konnte ich wegen Calima (Dunst, keine Sicht) keine oder kaum Bilder dieser an sich so tollen Wandertour zeigen. Auch funktionierte mein JPS nur auf dem halben Weg, so dass mir die genauen Daten der zweiten Hälfte des Weges leider fehlten. Was machen? Richtig, ich bin an diesem Samstag die gesamte Strecke noch einmal gegangen. Nun habe ich die genauen Daten und weiß, dass der Rundkurs, der mit einer Bootsfahrt endet, ohne die Bootstour ca. 24 Kilometer lang ist und über 2.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg verläuft. Doch viel wichtiger als das reine Datenmaterial sind für mich die Bilder. Da ich allein 5 Liter Wasser mit mir schleppte, hatte ich nur eine kleine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv dabei. So gibt es heute nur „weitwinklige“ Fotos zu sehen. Doch immerhin mehr als in der letzten Woche.

Camino Real vor El Modello

Camino Real vor El Modello

Camino Real über Tamaimo - noch ein wenig dunkel und bewölkt

Camino Real über Tamaimo – noch ein wenig dunkel und bewölkt

Das  Wetter war am Morgen noch sehr grau und bewölkt. Gut zum Gehen. Doch kurz nach Santiago del Teide wurde es mehr und mehr sonnig.

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

der große Gala

der große Gala

 

 

 

 

Faszinierende Wolkenspiel über den Gipfeln des Teno und eine wundervolle Aussicht. Ich traf nur wenige Wanderer.

Rote Erde auf der Degollada

Rote Erde auf der Degollada

Blick Richtung La Gomera von der Degollada - links der Kleine Gala

Blick Richtung La Gomera von der Degollada – links der Kleine Gala

Lasko ruht im Gebüsch :-)

Lasko ruht im Gebüsch 🙂

Blick auf den Pico Verte - Kleiner Gala

Blick auf den Pico Verte – Kleiner Gala

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Blick über die "Masca Straße" nach La Gomera

Blick über die „Masca Straße“ nach La Gomera

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

..über den Wolken

..über den Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Blick auf den "Norden" vom Teno aus

Blick auf den „Norden“ vom Teno aus

Cumbre der Carrizal - hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Cumbre der Carrizal – hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Lasko sucht Schatten

Lasko sucht Schatten

 

 

Erst in Masca stieß ich auf die übliche Touristenschar.

Palmenhain in Masca

Palmenhain in Masca

Und während ich den Barranco abwärts wanderte, merkte ich, dass die Saison hier auf Teneriffa beginnt. Mehr und mehr Touristengruppen aus aller Herren Länder bewegten sich mit ihren Guides von der Höhe des Dorfes Masca (600 Höhenmeter) in Richtung Strand. Lasko liebt den Barranco von Masca, da dort viele Wasserbecken anzutreffen sind, in denen er von Zeit zu Zeit ein kühles Bad nehmen kann. Am liebsten würde ich mich manchmal zu ihm gesellen. Doch im Moment führt der Barranco noch ziemlich wenig Wasser und dasselbige ist zumeist recht grün und voller Algen.

rechts trockene Mascaschlucht

recht trockene Mascaschlucht

Barranco Masca

Barranco Masca

Anlegesteg Masca

Anlegesteg Masca

 

So überließ ich Lasko das Vergnügen und begnügte mich damit, am Playa de Masca meine vom Wandern ein wenig müden Füße in den Atlantik zu stecken. Die Bootsfahrt zurück nach Los Gigantes im frischen Wind mit Blick auf die herrlichen Felsen, war der krönende Abschluss eines langen Wandertages.

Bootstour nach Los Gigantes

Bootstour nach Los Gigantes

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

 

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Seit Sonntagnachmittag stürmt es über die kanarischen Inseln und die Sonne ist nicht mehr zu sehen. Für kurzzeitige Urlauber, die gekommen sind, um ein paar Tage Sonne zu tanken, eine bittere Enttäuschung. Für Bewohner der Insel im Grunde eine schöne Abwechslung. Einmal wieder ein ganz anderes Wetter mit vielen großen Wellen und Wolken erleben. Hier ein paar Bilder des gestrigen Tages:

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Der Hafen in Los Gigantes wurde bereits am Samstagabend „Boot frei“ gemacht. Alle Schiffe stehen in Sicherheit auf dem Berg oder in anderen Häfen. Gestern schlugen die Wellen über die hohen Hafenmauern.

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Naturpool überflutet Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Naturpool überflutet
Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Einige mutige Surfer hatten die Strandabsperrungen umgangen und waren am Surfen.

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

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Danke

Veröffentlicht: 9. Juni 2012 in Leonies Leben 2012
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Über mir ziehen die Wolken am Himmel dahin und zaubern einen raschen Wechsel von Licht und Schatten. Es scheint, als ob sich das Wetter nicht richtig zwischen Hochsommer und Aprilwetter entscheiden kann.

Fussballfans fiebern dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft entgegen. Und ich habe heute morgen eine Mail mit einem wunderschönem Gedicht von Paulo Coelho erhalten. Das Gedicht „Ich danke Euch allen“ möchte ich hier gerne an Euch alle weitergeben.

Ich danke Euch allen!

Ich danke allen,

die meine Träume belächelt haben;

sie haben meine Fantasie beflügelt.

Ich danke allen,

die mich in ihr Schema pressen wollten;

sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen,

die mich belogen haben;

sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen,

die nicht an mich geglaubt haben;

sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen,

die mich abgeschrieben haben;

sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen,

die mich verlassen haben,

sie haben mir Raum gegeben für neues.

Ich danke allen,

die mich verraten und missbraucht haben,

sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen,

die mich verletzt haben;

sie haben mich gelehrt im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen,

die meinen Frieden gestört haben,

sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber,

danke ich all jenen, die mich lieben,- so wie ich bin;

sie geben mir die Kraft zum Leben!

Paulo Coelho

Auch ich  danke Euch allen von ganzem Herzen,- ob ihr nun zu „den einen oder den anderen“ gehört,- und ich wünsche Euch (mit einem sich langsam auflösendem Verband der linken Hand) ein wunderschönes Wochenende!!

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An die Wolken

Veröffentlicht: 24. August 2011 in Natur
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Wolken

Ab und zu blicke ich gerne hoch in den Himmel und schaue mir die  Wolken an. Zum einen hat das manchmal ganz praktische Gründe. Ich versuche abzulesen, wie wohl das Wetter werden könnte. Sollte ich für meine Joggingrunden und Hundespaziergänge besser eine Regenjacke mitnehmen oder nicht? Schön, wenn morgens bereits wolkenloser blauer Himmel mir entgegen lacht. Aber das hatten wir zumindest hier in Bonn in diesem Sommer selten. So habe ich mir dann täglich meine ganz persönlichen Wolken und Wettervorhersagen zusammen gestellt. Und manchmal waren sie sogar richtig.

Wolken

Wolken bedeuten für mich jedoch noch mehr als nur die Wettervorhersage. Ich liege gerne auf dem Rücken und schaue mir die Wolken am Himmel an. Schaue wie und wie schnell oder langsam sie vorüberziehen und welche Formen sie bilden. Als Kind hatte ich dabei noch eine bessere Fantasie und sah am Himmel Tiere, Riesen und Märchenfiguren. Manchmal ertappe ich mich heute noch dabei, dass ich in den Himmel schaue und denke, dass diese oder jene Wolke doch wirklich aussieht, wie ein Drache, ein Löwe oder ein Kamel.

Wolken

Herrlich ist es für mich auch durch die Wolken hindurch zu fliegen und aus dem Flugzeug die Wolken von oben zu betrachten. Weil ich Wolken sehr gerne mag, gefällt mir auch dieses Gedicht zu den Wolken von

Christian Morgenstern

    An die Wolken

Und immer wieder,
wenn ich mich müde gesehn,
an der Menschen Gesichtern,
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit,
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,
ihr ewigen Gedanken des Himmels.

Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder,
und ich dachte mit euch
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst,
wenn ich ohn´ Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Acker
der unergründlichen Tiefen. 

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und viele kleine Federwölkchen.


Eigentlich war es ein Tag wie jeder andere. Dennoch lag irgendwie Dynamit in der Luft. Es fing bereits damit an, dass der Hund um 5.30 Uhr aus einem nicht nachvollziehbaren Grund anschlug und laut bellend durch das Haus lief. Das ist für ihn sehr untypisch, denn zu Hause benimmt er sich ansonsten eher sehr ruhig und frisst oder schläft. Morgens um diese Zeit schnarcht er zumeist noch vor sich hin und träumt wahrscheinlich von der nächsten Mahlzeit. Alle im Haus wurden wach und vielfältige Flüche und Schlußbefehle drangen aus den verschiedenen Zimmern an mein Ohr. Ich quälte mich aus dem Bett, stieß meinen Kopf am Schrank und als ich endlich unten im Haus ankam, lag der Hund ruhig in seinem Körbchen.

Nun war ich wach und machte mich zum laufen fertig. Draußen zogen dicke dunkle Wolken auf und es sah wieder nach Regen und Gewitter aus. Werden wir in diesem Sommer wohl auch noch mal die Sonne sehen? Ich merkte, dass auch ich irgendwie innerlich geladen war. Es war ein Tag wie jeder andere und dennoch war irgendetwas anders. Irgendetwas Unangenehmes lag in der Luft. Lag es am Wetter? Lag es daran, dass einer meiner Söhne gestern wieder „Unsinn“ gemacht hatte, über den ich mich sehr geärgert hatte? Lag es an den fallenden Aktienkursen oder an einer aufziehenden globalen Katastrophe? In mir herrschte jedenfalls Weltuntergangsstimmung und dann tauchte sie auf einmal beim laufen mitten auf dem Feldweg auf. Plötzlich und unerwartet überfiel mich die große Frage nach dem Sinn.

An einigen Tagen überkommt es mich manchmal und ich überlege, ob es Sinn macht, jeden Morgen die gleiche Runde mit dem Hund zu drehen. Spanisch zu lernen und nur ganz geringe Fortschritte zu machen. Auch alles andere erschien mir heute irgendwie ohne Sinn. Schwerfällig trabte ich weiter. Auch der Hund schien irgendwie missmutig drauf zu sein und blieb ständig stehen, um zu schnüffeln und dann knurrend zu scharren. Kurz gesagt wir waren beide einfach schlecht gelaunt. Ein Grund war nicht ersichtlich und so quälten wir uns einfach weiter voran.

Irgendwie ein Tag wie jeder andere ohne besondere Vorkommnisse. Dennoch hatte ich heute nicht den Nerv mich an kleinen Dingen zu erfreuen und vermutete hinter jeder nächsten Straßenecke das Schlimmste. Was war das eigentlich? Aus einem mir nicht nachvollziehbaren Grund war ich heute wohl nur unzufrieden mit mir selbst und meinem Leben und konnte nur hoffen, dass dieser Zustand schnell vorüber gehen würde.

Auf meinem Rückweg begegnete ich einem alten Mann. Ihn hatte ich bereits öfter getroffen. Er zog immer eine Karre hinter sich her, in der er anscheinend Dinge transportierte, um diese nicht tragen zu müssen. Ich bin nie dahinter gekommen, ob er damit Lebensmittel einkaufen ging oder irgendwelche anderen Sachen transportierte, da das Gut in der Karre immer mit einer Plane abgedeckt war. Ich lief grüßend an ihm vorbei. Er grüßte zurück und rief mir nach: “ Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund einen schönen Tag. Schön, dass wir uns begegnet sind. Ich freue mich immer Sie zu treffen“.

Als diese Worte bei mir angekommen waren, war ich bereits den Berg weiter hinunter gesprintet und eine ganze Ecke von dem Mann entfernt. Irgendetwas hatten die Worte in mir ausgelöst. Auf einmal sah die Welt wieder etwas freundlicher aus und auch Hundi schien sich beruhigt zu haben und wedelte gut gelaunt mit seinem Schwanz. Er wußte, dass es gleich seine Mahlzeit geben würde.

Ein Tag wie jeder andere und doch einmalig.

Ich wünsche allen Lesern einen wirklich schönen Tag.