Mit ‘Zukunft’ getaggte Beiträge

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – ich lag auf dem Sofa und dachte über mein Leben nach. Ab und zu denkt sogar ein hartgesottener Bursche (wie ich) mal über die Vergangenheit nach. Habe ich ein kurzes Leben mit meinen 5 Jahren oder ein langes Leben hinter mir? Wie sieht die Vergangenheit durch ein Hundeauge aus? Könnt Ihr Euch das vorstellen? Ich selber wahrscheinlich nicht, denn nach kurzem Nachdenken kam ich zu dem Schluß, dass die Vergangenheit einfach nur vergangen ist. Ich kann sie nicht mehr hören, riechen, sehen, schmecken oder fühlen. Einfach weg – und deshalb ist mir die Vergangenheit eigentlich sch…egal. Ich denke lieber an das hier und jetzt, spüre die Wärme, rieche das Futter (jetzt!) und räkel mich labradorwohl auf meinem Sofa. Leute, ich lebe jetzt.

Leonie ist da ganz anders. Sie schaut oft und gerne die alten Fotos von uns an. „Mensch, was haben wir beide zusammen alles erlebt, Lasko“, sagt sie dann. Weißt Du noch, wie Du mein Handy gefressen hast. Oder kannst Du Dich noch an die Hundeschule erinnern, als Du die Trainerin fast zur Weißglut getrieben hast, weil Du die Dummies nicht zurück bringen wolltest?“  „Ach Leonie, lass mich doch mit den alten Geschichten zufrieden. Musst Du mich jetzt wieder daran erinnern?“ „Lasko weißt Du noch, wie Du in Frankreich Deine Pfote verletzt hast, als Du dort am ersten Tag ins Mittelmeer gesprungen bist? Weißt Du noch als Du das erste Mal mit mir nach Teneriffa geflogen bist?“ Leonie war begeistert. So viele Bilder im PC und im Kopf. Sie schwebten richtig im Raum.

Ja, ich gebe es zu. Auch ich kann mich erinnern und muss manchmal ein wenig über all die Erlebnisse die Stirn in Labradorfalten ziehen. Ich habe viel aus der Vergangenheit gelernt. Aber gestern interessierte mich dann „ausnahmsweise“ doch ein wenig mehr, ob es zum Abend einen gescheiten Napf voll Fressen gab. Und den gab es.

Heute – da wir bald umziehen wollen, ist Leonie am räumen und räumen. Sie hat sogar einen alten Tennisball wieder gefunden. Na prima, dann habe ich ja schon zwei Bälle hier. Ich werde gleich mal ein wenig mithelfen beim Aufräumen. Mal sehen, was ich hier noch so alles in der Wohnung ausbuddeln kann.

Morgen – nur noch wenige Tage bis zum Umzug und ich kann es gar nicht erwarten, mein neues Sofa zu testen. Und dann haben wir hoffentlich auch wieder mehr Zeit zum Wandern.

Lasko beim Wandern

Lasko beim Wandern

 

Der letzte Tag des Jahres 2011 ist angebrochen. Heute Nacht um  Punkt 00.00 Uhr, wenn das Neue Jahr beginnt, läuft meine vor mir selbst abgelegte Verpflichtung (im Jahr 2011 täglich zu bloggen) ab. Eine neue Verpflichtung des täglichen Bloggens für das Jahr 2012 werde ich nicht eingehen. Ich werde im Neuen Jahr so viel bloggen, wie ich möchte, Lust und Zeit habe. Ob das dann 3 mal am Tag oder 3 mal in der Woche sein wird, wird sich weisen. Mein persönlicher Tipp ist, dass es eher mehr als weniger sein wird, da ich im Jahr 2011 einfach gemerkt habe, dass ich sehr viel Freude am Bloggen habe, Euch alle meine Leser nicht mehr missen möchte und vielleicht auch ein wenig süchtig bin.

Seit ich im Januar 2011 mit dem Bloggen begonnen habe, habe ich mir häufig die Frage gestellt, ob ich das Bloggen wohl ein ganzes Jahr lang durchhalten werde. Tatsächlich gab es unterschiedliche Tage. Ab und zu flossen mir die Blogbeiträge nur so aus der Feder. Zu anderen Zeiten, wenn ich mit sehr vielen anderen Dingen befasst war, gestaltete es sich ab und zu durchaus schwerer. Umso mehr freue ich mich heute, dass ich durchgehalten habe. Das ist mir natürlich nicht alleine gelungen, sondern ich weiß sehr gut, dass ich diesen meinen kleinen Erfolg ausschließlich Euch allen, meinen Lesern zu verdanken habe. Ohne Euch hätte ich diesen Blog nicht mal einen Monat schreiben können. Daher ganz großen und lieben Dank an Euch alle.

Fast ein Jahr war ich nun auf der Suche und bin seit einiger Zeit auf Teneriffa gelandet oder gestrandet. Ich habe in diesem Jahr – auch gerade durch Euch – viel gesehen, erlebt und gefunden. Wie ein fließender Fluss ging das Leben weiter und fast ganz nebenbei habe ich mich am Ende zu meinem eigenen größten Staunen selber gefunden. Damit ist die große Suche für mich beendet. Das heißt jedoch nicht, dass das Leben nun zu Ende ist. Es geht weiter, bleibt spannend und macht neugierig auf mehr. Das Suchen im Sinne von „die Dinge heran kommen lassen“, „alles mit interessierter Neugier betrachten“ und „weiter im großen Spiel des Lebens dabei sein“, werde ich nur zu gerne weiter betreiben. Daher wird es diesen Blog auch im Jahr 2012 unter dem  Namen Sucherin geben.

Was werde ich schreiben?

  1. Ich werde unter der Kategorie Reisen weiter über meine Reisen und mein momentanes Leben hier auf Teneriffa berichten.
  2. Auch über meinen Hund, den kleinen verfressenen Labrador, Kater und andere Tiere wird es weiter Geschichten in der Kategorie Tiere geben.
  3. Dann möchte ich eine Kategorie „die Geschichte zum Bild“ einrichten. Hier werde ich Fotos zeigen und vielleicht etwas, das zu dem Bild dazu gehört, erzählen (wie z.B. die Geschichte hinter dem Bild). Gerne würde ich diese Kategorie auch als gemeinsames Projekt laufen lassen und habe mir bereits fachlichen Rat bei Clara eingeholt, da ich bislang keine Ahnung hatte, wie so ein Projekt überhaupt laufen kann/soll/muss. Daher wäre ich sehr glücklich, wenn ich Eure Meinung über so das von mir geplante Projekt vorab erfahren würde. Ich freue mich über jeden Kommentar, Tipp, Hinweis (auch gerne als Mail).
  4. In „das Leben eben“ werde ich weiter berichten, was so um mich passiert, über Glück und Schatten, über was ich stolpere, was ich suche und gefunden habe, Sport, Musik, alles von A bis Z, was das Leben eben zu bieten hat (meine heimliche Auffangkategorie ).
  5. Auch die Kategorie Wishcraft werde ich als Wishcraft, Wünsche und Coaching weiter führen, da ich einfach ein riesiger Fan von der Autorin, Psychologin und Coach Barbara Sher bin. In ihren Büchern, wie z. B. in dem Buch Wishcraft hat sie eindrucksvoll beschrieben, dass jeder Mensch einzigartige Talente in sich trägt. Den Weg zu diesen Talenten weisen uns unsere Wünsche. Folgen wir unseren Wünschen, kommen wir zu dem was wir gerne tun. Was wir gerne tun, werden wir zwangsläufig gut tun und damit nicht nur für uns selber, sondern letztlich der ganzen Welt Gutes tun. Eine Grundaussage ist: Habe den Mut Deiner Intuition und Deinem Herzen zu folgen. In dieser Kategorie möchte ich gerne in den Austausch mit allen Lesern gehen. Wie? Das verrate ich im Neuen Jahr. Für dieses Projekt habe ich eine Vision, die hoffentlich im Jahr 2012 wahr werden kann.

Für einen letzten Tag im Jahr habe ich jetzt fast zu viel geschrieben :-). Nun werde ich mit meinem Mann zusammen diesen unseren vorerst letzten gemeinsamen Tag auf der Insel in vollen Zügen genießen. Denn morgen früh geht leider bereits sein Flieger nach Deutschland zurück. Leider hat mich zwischenzeitlich auch ein kleiner Infekt erwischt und ich schniefe, huste und kämpfe tapfer gegen eine kleine Grippe an. Dennoch werden wir heute Nacht um die Häuser ziehen und uns überraschen lassen, wie so ein spanisches Silvesterfest auf Teneriffa aussehen kann. Auch darüber werde ich sicherlich berichten.

Euch wünsche ich allen einen wunderschönen Tag, eine lange Nacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012. Hoffentlich bis bald.

Mehr als die Vergangenheit
interessiert mich die Zukunft,
denn in ihr gedenke ich zu leben.

Albert Einstein

Umso mehr ich an Jahresringen zulege, desto länger wird zwangsläufig auch die Vergangenheit, die hinter mir liegt. Die Zeit rennt und ich staune immer wieder, wie schnell die Jahre mit zunehmenden Alter vergehen. Manchmal möchte ich einfach die Handbremse ziehen und die Zeit ein wenig langsamer ablaufen lassen. Leider habe ich den Bremsgriff noch nicht gefunden:-).

Die Zukunft, die vor mir liegt, wird höchst wahrscheinlich parallel zur Vergangenheit entsprechend kürzer. Wie kurz oder lang weiß ich zum Glück nicht. Und die wirkliche Gegenwart existiert nur in Bruchteilen von Sekunden. Sie ist die Nahtstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Häufig denke ich in letzter Zeit über schöne Zeiten, die längst vergangen sind und nicht mehr wiederkommen werden, nach. Schöne und weniger schöne Zeiten ziehen an mir vorbei. Ab und zu erfaßt mich auch ein wenig Wehmut. Denn vieles vergeht und wird niemals wiederkommen. Es existieren teilweise Fotos, die jedoch die Vergangenheit nicht wieder zur Gegenwart zurück bringen können. Vieles an passierten Dingen läßt sich auch nicht rückgängig machen.

Dann fällt mir ein, was ich alles noch gerne machen möchte, welche Träume ich habe und dass es so viele Dinge gibt, die vielleicht noch für mich bestimmt sind. Mein Gemüt wird heiterer. Und ich versuche jede Minute des Tages intensiv zu genießen. Ganz selten – wirklich nur ganz selten, wenn ich intensiv an einer Sache arbeite und wirklich ganz und vollkommen dabei bin – dann habe ich das Gefühl, dass die Zeit nur für mich ein wenig stehen bleibt.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und viiieeellll Zeit.